Hexensprache Stunde 5

Die Aufgabe ist sehr komplex, denn ich fühle mich nicht sicher mit der Hexensprache, aber ich lerne ja noch. Ich fliege mit meinem Besen in Helvik durch die Gegend und halte in einem kleinen abgelegenen Dorf. Das Haus ist eingekesselt von einem See und überall sind Pflanzen zu finden. Mein Besen lege ich behutsam ab, während ich auf das Haus zugehe. Auf mein klopfen reagiert keiner und ich schaue mich vorsichtig um.

Hinter dem Haus sehe ich eine Hexe am See und sie lächelt mich. Sie stellt sich als Majosea vor, die selten Besuch bekommt. In der Hexensprache ist es doch etwas schwerer zu verstehen, aber ich frage sie, ob sie Hilfe benötigt. Vielleicht ein wenig untermauert mit Händen und Füssen. Sie wollte einen speziellen Fisch angeln, bevor ich ankam, dabei kann ich sicher helfen. Hoffentlich habe ich blau-gelber flossenfisch richtig  verstanden. Da zaubern verboten ist, schnappe ich mir die Angel von Majosea und stelle mich an den Rand.

Nach mehreren Stunden habe ich noch nichts. Angeln ist so frustrierend! Majosea schaut nach mir und hebt verwundert die Augenbrauen, sie erklärt nochmal langsam, dass der Fisch nur auf der Westseite zu finden ist, in dem abgesteckten Bereich… Also Angel ich da, während sie einer anderen Tätigkeit nachgeht und nach wenigen Minuten (gefühlt) habe ich den Fisch an der Angel. Ganz ohne Magie. Nachdem ich den Fisch abgegeben habe, gibt sie mir leckere Beeren, die nur dort im Wald wachsen.

Sie sind zart rosa und haben einzige gelbe Monde drauf, wirklich magisch! Ich schwinge mich wieder auf den Besen und fliege etwas herum. Mittlerweile ist es später Nachmittag und die Wege voller Leben. Im nächsten kleinen Dorf halte ich an und frage mich herum, ob wer Hilfe benötigt. Viele Hexen sehen mich geschockt an, hab ich eine falsche Aussprache? Irgendwann kommt die ältere Hexe Mujalie zu mir, da sie gehört hat, ich helfe anderen. Ihre Katze, Luna, ist verschwunden. Also begebe ich mich auf die Suche und finde ein kauerndes etwas unweit des Dorfes. Die arme Katze hat sich in einem Busch verheddert, der besonders viele ranken hat. Mit Dornen.

Okay, da ich keine Magie anwenden soll und ich meine Hände noch zum Cupcake essen benötige, muss eine Lösung her. Die alte Hexe hat zum Glück Handschuhe, die zwar zu groß und grün sind, aber besser als nichts. Ich Kämpfe mit den ranken, die mir dennoch den Arm aufkratzt und kann Luna nach langer Zeit befreien. Bevor ich sie jedoch einfangen kann, ist sie weggelaufen… Da sie den Weg nach Hause kennt, gehe ich einfach zur Hexe zurück. Sie ist überglücklich über die Nachricht, dass ihre Katze frei ist und bedankt sich sehr oft bei mir. Meine Hexensprache hat sich nicht unbedingt verbessert, aber dafür konnte ich gutes tun, ganz ohne meine Zauberkräfte.

Mittsommerfest mit Felo und Luni

Endlich ist es soweit und das Mittsommerfest hat begonnen. Luni hat sich schon gefreut, dass es endlich beginnt, denn Ihr hat das Schulfest auch schon so viel Spaß gemacht. Sie hat von ihren Mitschülern (Maron und Felo) erfahren, dass es Brauch ist zu diesem Fest Tautröpfchen mit seiner Elfe zu sammeln. Leider können diese Tautröpfchen nur früh am Morgen gesammelt werden, also gingen Luni und Aura rechtzeitig ins Bett, damit sie am nächsten Tag früh aufstehen konnten um alle Tautröpfchen zu sammeln.

Der nächste Morgen brach an, Luni und Aura standen sehr früh auf und waren beide noch recht müde aber waren auch aufgeregt. Luni hatte die Idee mal in den Laden „Zum Tautröpfchen“ zu gehen, da es für sie am logischsten erschien dort eventuell ein Tautröpfchen zu finden oder eventuell Hinweise zu erhalten, wo man diese finden kann. Sie sollte Recht behalten und beide finden Ihr erstes Tautröpfchen und erhielten von der Ladenbesitzerin auch noch den Hinweis, das diese Tropfen wirklich überall zu finden sind, sei es im Wald oder in der Nähe anderer Läden.

Das zweite Tröpfchen ließ nicht lange auf sich warten und dies fand Aura in der Elfenadoption, eigentlich wollte sie dort nur mal vorbeischauen und Hallo sagen. Jedoch fand sie dort ebenfalls ein Tautröpfchen. Da kam beiden dann die Idee wenn ein Tröpfchen dort ist, könnte man ein weiteres Tröpfchen am Kindergarten finden. Beide ließen nicht lange auf sich warten und gingen schnurstracks zum Kindergarten. Luni überlegte sogar kurzzeitig, wie toll es doch wäre noch ein Hexenbaby aufzunehmen, allerdings noch nicht zu diesem Augenblick, da sie sich erst wirklich zurecht finden will und selber erstmal auf 2 Beinen stehen möchte und sich auch erstmal um Aura kümmert. Beide fanden am Kindergarten dann ihr drittes Tautröpfchen.

Ihre Suche ging weiter und sie schauten sich beim Puppenspieler, im Zauberspiegel und auf dem Jahrmarkt um, jedoch ohne Glück. Als sie dann aber an der Hexenpost vorbei kamen fanden sie Ihr viertes Tautröpfchen. So lange wie die Suche nach dem vierten Tröpfchen dauerte, so schnell fanden sie dann allerdings ihr fünftes Tautröpfchen in der Werkstatt von Majojuna. Beide haben sich gefreut da sie schon die Hälfte gefunden haben. 1Nach der vielen Rennerei und Sucherei machten beide aber erstmal eine Pause und haben am Waffelstand geholfen um leckere Waffeln für alle zu backen. Natürlich haben sie es sich nicht nehmen lassen und beide haben eine selbstgemachte Waffel gegessen. Nachdem sie sich gestärkt haben ging es weiter und sie hatten einen richtigen Lauf. Sie fanden 3 weitere Tautröpfchen im Schulgarten in der Gartenpraxis, im Hexenkessel und im Unterrichtsraum der Zaubertränke. Des weiteren fanden sie noch ein Tautröpfchen im Hexenschloss. Luni und Aura trafen dort allerdings auch auf Maron und Felo die dort ebenfalls Ihr Tautröpfchen gesammelt hatten.

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Nachdem die Sonne durch das Fenster brach und sich genau auf die Augen legte, war der Schlaf vorbei. Doch bevor Maron die Augen geöffnet hatte, hörte sie das zarte Summen ihrer Elfe Finja. Sie liebte den Morgen und hatte seit gestern eine Unruhe in sich, schließlich lief das Mitsommerfest. Bereits seit Jahrhunderten wurde dies gefeiert und dieses Jahr beschlossen sie daran teilzunehmen. Vorab wurde ihnen verkündet, dass sie spezielle Tautröpfchen sammeln mussten, über deren Fundorte hatte sie sich bereits mit Felo und Luni ausgetauscht. Diese sind besonders und haben viele Verwendungszwecke, auch zum Backen. Die Cupcakes müssen himmlisch schmecken – mit den Gedanken stand Maron auch in der Frühe auf und machte sich so bald wie möglich mit Finja auf den Weg. 10 Tröpfchen, das klingt machbar. Mit Pausen und leckerem Essen. Die ersten Tautropfen waren dank Finjas Hilfe recht schnell gefunden.

Sie glitzern im Morgen und haben eine leichte Aura, dass die Magie daran haftet wie der Tau auf Blätter. Bei Majojuna’s Werkstatt am Schild draußen, im Hexenwald und im Garten von der Hexenschule wurden die Tropfen direkt gefunden. Zwei weitere gestalteten sich jedoch als recht schwierig. Mit dem Hexenbesen und der kleinen, flatternden Elfe auf der Schulter suchte Maron alles in Alryne ab – von der 2Blütenwiese bis zum Buntkäppchen – doch kein Hinweis war zu erkennen. Erst durch die Trennung der Elfe konnten die Beiden mehr Gebiete absuchen und kurzerhand fanden beide je einen Tropfen, den sie sofort in der Phiole versiegelten. Der Morgen war wie im Flug vergangen und die Tautropfen zeigten sich nur wenige Stunden am Tag, dennoch nahmen sie sich eine kurze Pause im Cafe “Tautröpfchen”, wo sie nicht nur einen leckeren Beerentee genossen, sondern auch ein Tautröpfchen auf den Beeren im eigenen Beet entdeckten.

Weitere wurden mit der gleichen Motivation gefunden und nach dem sie die Elfenadoption verließen, sahen sie sich verwirrt um. Sie hatten 9 Stück gefunden, die Phiole war reichlich gefüllt, aber das 10te Tröpfchen ließ sich nicht entdecken. Das tat der Laune jedoch keinen Abbruch und sie gingen zum Hexenschloss, um sich Ideen zu holen, wo sie noch suchen könnte.

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Ein schöner Sommermorgen. Die Sonne, die durch die Baumkronen strahlte, ließ die von Tau noch feuchte Umgebung magisch funkeln. Doch die junge Hexe suchte keine gewöhnlichen Tautropfen. Sie suchte jene, die während des Mittsommerfestes mit einer ganz speziellen Magie erfüllt wurden. Gerade durch ihre Spezialisierung auf Kristall-Magie war sie umso begieriger darauf, die begehrten Tautröpfchen ihr eigen zu nennen. Felo seufzte leise, bevor sie die Phiole vor ihre türkisfarbenen Augen anhob, in welcher sie immerhin bereits drei Tröpfchen angesammelt hatte. Das erste hatte sie zusammen mit der Phiole von ihrer Lehrerin für Zaubertränke erhalten – mit der Ermutigung, noch weitere Tautröpfchen zu suchen.

Das zweite hatte sie eher zufällig gefunden, als sie an der Hexenpost vorbeimarschiert war, um noch eine Blume für das Mittsommerfest aus dem Schulgarten zu holen. Dort hatte sie auch das dritte Tröpfchen gefunden – zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen, sozusagen. Nun sah die Rosahaarige ihr kleines Ebenbild mit Flügelchen an, welches vergnügt vor sich hin summte und im Rhythmus des Liedes von einer Seite des Weges schwebte, während sie beide den Weg von der Hexenschule aus nach Helvik entlang schlenderten. In Helvik steuerten das magische Gespann als erstes den Hexenkessel an – wo, wenn nicht an einem so magischen Ort sollte sie Tautröpfchen ergattern, wenn nicht dort? Tatsächlich wurde sie fündig. Auch In Majojunas Werkstatt, im “Tautröpfchen”, in der Pflegestation und im Kindergarten ergatterte sie jeweils eines der begehrten Tröpfchen.

Die Phiole war inzwischen schon ganz gut gefüllt und Lolo hielt sie mit glitzernden, stolzen Augen in den Händchen, während sie von Felo sachte getragen wurde. Natürlich hatten sie auch an Orten gesucht, wo sie leer ausgegangen waren – entsprechend war die junge Elfe erschöpft, auch wenn sie es sich nicht so anmerken lassen wollte. Felo lächelte sanft und strich einmal über Lolos Köpfchen, bevor ihr einfiel, dass sie noch nicht beim Hexenschloss gesucht hatten. Also machte sich die junge Hexe auf den Weg dorthin und fand direkt am Eingang bereits ein 3Tautröpfchen.

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Obwohl alle drei den ganzen Morgen auf Tautröpfchenjagd gewesen waren, trafen sie sich tatsächlich alle erst, als sie zufällig ihr jeweils neuntes Tautröpfchen im Hexenschloss fanden. Die drei jungen Hexen lachten einen Moment über diesen passenden Zufall und tauschten sich über ihre Fundorte aus – nur um festzustellen, dass sie sogar alle an den gleichen Orten gesucht hatten. So setzten sie sich für eine Weile ins Gras des Schlossgartens, um sich auszuruhen und zusammen darüber nachzudenken, wo sie noch suchen könnten. Noch hatten sie ein wenig Zeit, bevor die Tautröpfchen in der Sonne vertrocknet sein würden.

Luni war es schlussendlich, welche die Idee hatte, dass sie ja noch nicht im Hexenwald gesucht hatten – ein so magischer Ort und keiner war zuvor darauf gekommen! Entsprechend sprangen die drei voller Tatendrang wieder auf und legten den Weg zum Wald gemeinsam zurück. Im Wald angekommen bemerkten die Hexenschülerinnen, dass es doch nicht so einfach war und suchten zusammen an den verschiedenen Orten, bis Felos Elfe Lolo am Sternenfall wild mit den Ärmchen gestikulierte. Tatsächlich fanden die Hexen hier endlich ihre jeweils zehnten Tröpfchen. Alle drei jubelten glücklich, bevor sie sich langsam auf den Weg zur Schule zurück machten – Maron hatte nämlich vorgeschlagen, aus den Tröpfchen doch wahrhaft phantastische Cupcakes machen zu können – und Luni und Felo hatten direkt zugestimmt.

Zum Glück hatten sie nun, da sie die Tröpfchen gesammelt hatten, alle Zeit der Welt und sahen davon ab, den Weg entlang zu hetzen. In der Schulküche angekommen, fragten die drei Schülerinnen ihre Professorin Majolily, welche ihnen mit Freuden unterschiedliche Cupcake-Rezepte präsentierte, die mit den magischen Tautröpfchen gebacken werden konnten. So machten sich die drei Mädchen mit der Hilfe ihrer Elfen ans backen. Als die Förmchen mit dem Teig im Ofen waren, bereiteten sie die Creme für das Topping vor. Maron schlug eine türkisfarbene Creme vor – da die Tautröpfchen ja ebenfalls türkis schimmerten.

Da hatten Luni und Felo nichts einzuwenden und alle freuten sich, als der Teig fertig war. Alle dekorierten nun ihre eigenen Cupcakes und staunten nicht schlecht, als die fertig verzierten Cupcakes begannen, wie frischer Morgentau im Sonnenlicht zu funkeln!

Häschenmond mit Jeanne

Nach langem Warten stand endlich das Häschenmond Fest an. Wir alle waren aufgeregt und konnten den besonderen Tag kaum erwarten – auch unsere Elfen schienen nervös, schließlich hatten auch sie etwas für den Tag vorbereitet. Nachdem ich mich umgezogen und mit Jeanne getroffen hatte, schlenderten wir los. Hinter uns flogen Finja und Jeje, die sich aufgeregt unterhielten.

Von weitem konnten wir Stände erkennen, welche herrlich zum Anlass geschmückt waren und allerhand Essen und Aktivitäten bereithielten. Kunstvoll gezeichnete Holzschilder erinnerten an das große Event am Abend, bis dahin wollten wir uns jedoch die Zeit mit anderen Aktivitäten verbringen. Wir sahen nicht nur viele Hexen, sondern trafen auch einige andere Schülerinnen, die freudig und voller guter Laune das Event genossen. Der erste Stand hatte große Hasenohren als Dekoration und bot Kekse in der gleichen Form an. Wir probierten gleich einen und auch die Elfen konnten nicht genug von den Leckereien bekommen. Die nächsten Stände hielten Spiele bereit, von verschiedenen Ausmalbildern (unsere Elfen haben ein kleinen Plüschhasen gewonnen, weil sie so schnell waren!) über ein kleines Labyrinth mit verschiedenen Blumen an jeder Ecke. Ein wahres Spektakel für die Augen und alle Beteiligten.

Bevor es weiter zum Essen ging, hielten wir an einem Glückskarten-Stand an. Wir alle zogen eine Glückskarte, auf der steht, was uns das Jahr über an Glück begleitet. Auf meiner war ein Bild einer Sonne, welches für Glück in der Natur steht. Jeanne hingegen hatte ein Kirschblütenast, welches für Glück in der Liebe steht. Wir werden sehen, wie viel Glück uns erwartet.

Der nächste Stand hingegen hielt keine Kekse, sondern (wer hätte es ahnen können?) Cupcakes bereit. Für das Häschenmond-Event gab es allerhand Köstlichkeiten für Maron – mit Erdbeeren und Zuckerblumen in bunten design. Vanille und Schokoladen-Frosting mit kleinen Zuckerperlen – ein Traum für jeden, der den kleinen Küchlein nicht widerstehen kann. Nachdem wir uns mit reichlich Zucker und Getränke eingedeckt hatten, setzten wir uns auf eine Decke auf dem vorgesehenen Platz. Ein Picknick im freien ist was Schönes – dort plauderten wir noch aufgeregt mit anderen Schülern und die Elfen verschwanden kurz danach, denn das große Event stand bald an.

Wir blieben dort sitzen bis es schließlich langsam zu dämmern begann. Jetzt war es an der Zeit das wir uns zu dem Treffpunkt auf machten. Dafür mussten wir den Wald durchqueren. Damit jeder auch den Weg finden konnte schwebten kleine Flammengeister hoch über dem Weg. Es war ganz leise im Wald, nur ab und zu war ein Flüstern zu hören. Schließlich kamen wir auf einer Lichtung mitten im Wald an. All unsere Elfen bildeten einen großen Kreis über uns. Auch wir stellen uns im Kreis auf und warteten darauf, dass es losging.

Um Mitternacht betraten mehrere Vollhexen die Mitte des Kreises und richteten ihre Stäbe zum Häschenmond empor. Aus den Zauberstäben strömte ihre Magie und verband sich zu einem großen Strahl. Oben am Himmel angekommen entfesselte sich die ganze Kraft und bildete die schönsten Wirbel und Explosionen. Manche verschmolzen zu Bildern andere umrahmten eher das Gesamtbild. Maron und Jeanne beobachteten alles mit strahlenden Augen. Als die Vollhexen fertig waren, schwebten die Elfen empor und vollführten Kunststücke, zauberten zusammen in Formationen, danach schwebten sie zu ihren Hexen. Nun durften auch alle anderen anwesenden Hexen ihren Beitrag leisten. Auch wir hoben unsere Zauberstäbe und entfesselten unsere Magie im Himmel.

Wir feierten weiter bis schließlich der Häschenmond untergegangen war und die Sonne wieder strahlte. Erschöpft aber glücklich machten wir uns mit unseren Elfen auf den Heimweg.

Besenflug 1. Stunde

Ich bin bereit mit meinem Besen die Lüfte zu erobern. Das erste Training steht bevor, ich bin nervös und schaue mich um. Einige andere Schüler sehen nicht zuversichtlich aus, andere wiederum sehen richtig begeistert aus. Ich sehe meinen Besen an, der ein wenig über den Boden schwebt und sich einmal um sich selbst dreht, um sich komplett zu präsentieren.

Nun gut, ich nehme meinen Besen in die Hand, setze mich nach den Grundregeln von Majoané drauf und stoße mich mit den Füßen leicht ab. Ich fliege einige Meter über den Boden und runterschauen ist eine ganz schlechte Idee. So richtig genießen kann ich das nicht, da ich mich auf die ganzen Grundregeln konzentriere und nicht die Balance zu verlieren.

Nach einigen Minuten drehen einige Schüler schon fleißige Runden, während ich mit meinem Besen langsam geradeaus fliege und mich an das Gefühl gewöhne. Nach, mir endlos erscheinenden, Minuten ruft uns Majoané wieder zurück und ich lande sanft auf dem Boden. Es war keine Katastrophe, aber auch nicht so spannend. Solide würde ich glatt behaupten! Darauf erstmal ein Cupcake.

Hexerei und Magie 5. Stunde

Die Verständigskeitsprobleme mit dem Kobold sind nicht gerade ideal, um die Murmeln zu erhalten. Also wende ich mich Finja zu, die mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Ein Austausch ist die einzige Option und ich erkenne mit einem Blick, dass der Kobold Süßes nicht widerstehen kann. Langsam ziehe ich mich zurück und zaubere mir die benötigen Sachen, um damit einen leckeren Cupcake zu backen.

Finja, meine fleißige Elfe, sucht in der Zeit frisches Obst oder Beeren, mit denen wir das Topping abrunden können. Der Vanille-Muffin in einem grauen Papier und blauen Topping (ich hab dafür Heidelbeeren verwendet, um es zu färben), sowie eine Prise Magie lassen ein Kunstwerk erscheinen. Finja kommt rechtzeitig zurück und bringt kleine blaue Beeren (keine Heidelbeeren) mit, die sie bereits kennt (nicht giftig, wie ich hoffe). Mit dem leckeren Cupcake in der Hand gehe ich zum Kobold zurück und zeige auf meinem Cupcake und dann auf das Murmelsäckchen.

Nach 4x hin und her wedeln mit dem Zeigefinger hat er das verstanden und greift nach dem kleinen Kuchen (Goodbye du kleines Ding, ehe ich dich essen konnte ._.) und verschwindet. Das Murmelsäckchen hat er zurückgelassen und ich packe es schnell ein, um mit Finja zurück zum Unterricht zu gehen.

Hexerei und Magie 3. Stunde

Sehen wir das realistisch, ich fange gerade erst an zu Zaubern und meine Magie ist schon etwas krüppelig im Gegensatz zu den richtigen Hexen. Also Zeichne ich das Pentagramm old school mit lilaner Kreide auf den Boden – dabei spicke ich permanent ins Buch, um keinen Fehler zu machen.

Nachdem alles geprüft ist, trete ich vor mein gezeichnetes Siegel und möchte einen Muffin zaubern. Richtig, einen nackten Cupcake. Wir sind schließlich noch am Üben und ein Muffin erscheint mir zur Übung leichter als ein perfekter Vanilla Cupcake mit Rainbow-ButterCream und silbernen Perlen. (Wir werden uns mit der Magie steigern, um das Meisterwerk hinzubekommen).

Also Zauberspruch: Minerva Minerva Muffin erscheine vor dem Siegel sagen, konzentrieren und hoffen, das alles klappt. Wenn nicht, Übung macht den Meister! (und es spart Kalorien ein)

Elfenschule – Malen & Basteln

Finja stürzt sich voller Freude auf die verschiedenen Materialien, um Karten für kranke Elfen zu basteln. Leckere Cupcakes und andere Süßigkeiten zieren die Karte, sowie ein „Gute Besserung“.