Das Kochbuch

Ich wurde damit beauftragt ein verschollenes Kochbuch zu finden. Als erstes schaue ich natürlich in der Bibliothek vorbei. Die Bibliothekarin sagt mir, dass sie das gesuchte Buch zwar haben, aber es schon einige Monate nicht mehr gesehen haben. Da wo es eingeordnet sein sollte, ist es leider nicht. Ich frage die Bibliothekarin, ob ich ihr helfen könnte, nach dem Buch zu suchen, sie freut sich, und lässt mich in den Teil der Bibliothek wo das Buch sein sollte.
Ich suche schon seit gut 4 Stunden, habe alle Regale durchschaut, aber das Buch bisher noch nicht gefunden. Aus Müdigkeit setze ich mich neben das leere Lesepult und schaue mich nochmals um. Ich habe alle Regale und Zwischenräume durchsucht. Dann fällt es mir auf. Ich habe die Ecke des Lesepultes bisher ausgelassen, da auf dem Pult kein Buch lag. Nun schaue ich mich hier etwas genauer um. Ich sehe auf den ersten Blick nichts. Als ich mich aber auf den Boden lege, um unter die Sitzgelegenheiten zu sehen, strahlt es mich an. Ein braunes Buch, welches sich beim herausziehen als das gesuchte Kochbuch herausstellt. Ich juble auf, sofort werde ich vom Eingang her mit einem „Sshshshhshshshst“ bestraft, da ich zu laut bin.
Mit einem breiten Grinsen gehe ich zurück zu der Bibliothekarin, und zeige ihr das Buch. Sie freut sich, schaue es kurz durch, ob alles okay ist mit dem Buch. Dann gibt sie es mir, und vermerkt, dass ich es ausgeliehen habe.

Magie-Spezialisierung wählen

Heute ist es soweit. Ich soll mich auf eine Magie Spezialisieren. Ich bin sehr aufgeregt und lese mir die Beschreibungen mehrmals durch. Rere ist an meiner Seite und malt auf einem Blatt Papier einige Kaninchen. Ich sage ihr, dass ich die Melodie sowie die Runenmagie spannend finde. Bisher war für mich klar, dass ich mich auf die Melodie-Magie spezialisieren werde, da ich es liebe Musik zu machen. Allerdings hat mir das zeichnen des Beschwörungszirkels auch sehr gefallen. Etwas Kreativität, aber ganz anders.

Ich nehme auch ein Blatt und einen Stift, da ich gerne kritzle wenn ich schwierige Entscheidungen treffen muss. Mit Rere plaudere ich etwas, zähle Vor-und Nachteile von beiden Magiespezialisierungen auf und bin immer noch kein Stück weiter. Da nimmt Rere das Blatt auf dem ich herumkritzle und hält es mir hin. Ich habe unbewusst einen Beschwörungszirkel zu zeichnen begonnen. Das ist das Zeichen, auf das ich gewartet habe. Mein Körper hat für mich entschieden, die Runenmagie interessiert mich mehr.

Der erste Beschwörungszirkel

Ich überlege mir, wie ich mein plüsch-Kaninchen herzaubern kann. Dafür zeichne ich einen von Vorlagen angehauchten Zirkel, in dem es um Hasis geht. Als dieser fertig ist, sage ich meinen Zauberspruch auf:
Ralantindo Risoletto Rolu – Plüschhasi erscheine!

Plötzlich pufft es vor mir, und mein Plüschhasi, das ich auf dem Nachbartisch hatte, sitzt vor mir.

Das Minigolf-Turnier

Ich freue mich riesig auf das Minigolf-Turnier. Das machte mir schon immer viel Freude, und die letzten Male mit meinen Kollegen war ich auch verdammt gut. Ich erzähle Rere davon, und erkläre ihr, was ein Hole in One ist. Ich schlage mich nicht allzu schlecht, finde aber bei jedem 2ten Loch, dass das mehr glück als verstand war. Das offizielle Turnier geht bis Loch 15. Mit Blazey mache ich aber noch weiter. Wir wollen uns noch etwas ohne großem Druck miteinander messen. Die Löcher 16 bis 28 sind äußerst knifflig, und ich rege mich immer mehr über dieses vermaledeite Wasser auf. Bei Loch 29 ist dann alles vorbei. Immer und immer wider landet der ver@*!!çte Ball im Wasser. Nach 7 Schlägen habe ich genug. Ich mache einen Rage-Quit und zerstöre den geliehenen Minigolfschläger.
Bei der Platzverwaltung muss ich dafür gerade stehen. Ich fege nach dem Turnier den kompletten Platz, und komme am Wochenende noch den Rasen mähen, um den zerstörten Schläger abzuarbeiten. Als ich da schon dran war, habe ich auch noch die Bäume zurück gestutzt. Die Betreiber waren sehr dankbar, und haben mir versichert, dass ich auch wieder spielen kommen darf.

Hexensprache – Die erste

Ich setze mich mit meinem dicken Buch neben Luni, die ihren alten Schinken auch kaum tragen kann. Zusammen lauschen wir der Erzählung unserer Lehrerin. Als wir die Tabelle vor uns haben mit den zu ergänzenden Runen durchsuchen wir unsere Bücher. Luni schlägt vor, zuerst im Inhaltsverzeichnis zu schauen… Leider haben diese alten Bücher noch keine Inhaltsverzeichnisse… Also heisst es weitersuchen. Nach einigem durchwühlen unserer Bücher finde ich eine Runentabelle. In dieser finden wir das H und das T, allerdings ist das C nicht darin. Wir suchen noch etwas weiter und finden eine neuzeitigere Liste, in der auch das C abgebildet ist.

Elfenschule

Ich habe heute die erste Musikstunde, in der ich lerne, wie ich mein Instrument richtig pflege. Rere ist immer begeistert mit von der Partie, aber heute ist sie selbst sehr aufgeregt. Sie hat heute selber ihren ersten Kurs, wir haben sie für den ersten Kurs in Sprache angemeldet, da sie manche Worte von mir nicht versteht.

Rere ist sehr aufgeregt, da sie in der Elfenschule noch keine Freunde hat, da sie heute das erste Mal geht. Als wir vor dem Gebäude stehen, kommt eine violetthaarige Elfe vorbei. Sie stellt sich Rere als Zoey vor, und bietet ihr an sie herumzuführen. Rere ist zwar etwas schüchtern, nimmt die Einladung aber sehr gerne an.

Am Abend, als ich Rere wieder abhole, erzählt sie mir mit strahlenden Augen wie supertoll ihr Tag war, wie anstrengend die Sprechübungen waren, und dass Zoey ihre allererste Freundin ist. Darüber freut sie sich am meisten. Sie sagt mir, dass sie nun keine Angst mehr hat in die Elfenschule zu gehen.

Mittsommerfest

Als Rere und ich von den Tautröpfchen gehört haben, die wir sammeln sollen, waren wir sehr aufgeregt. Wir freuten uns darauf, und wollten gleich am nächsten Tag damit beginnen. Da man die Tautröpfchen aber nur zwischen 5 und 10 Uhr morgens finden kann, haben wir
extra einen Wecker gestellt.

Völlig übermüdet standen wir am nächsten Morgen 5.30 Uhr vor unserem Zimmer um die Tautröpfchen zu suchen. Wir haben beide noch nicht richtig aus den Augen raus gesehen, gingen aber drauf los. Unser Ziel war der Schulgarten, und nach gut einer halben Stunde rumlungern standen wir an unserem Ziel: Der Hexenpost.

Warte was? Oh, wir hatten uns verlaufen. Rere schaute mich erstaunt an, dann lachten wir Beide. Neben der Hexenpost sah ich dann aber etwas glitzern, und so hatten wir trotzt verlaufen einen Tautropfen gefunden. Nun war unser nächstes Ziel wieder der Schulgarten, welchen wir dieses Mal auch erreichten. Weiter weg sahen wir andere Hexenschülerinnen und deren Elfen herumwuseln.

Plötzlich kam Rere aus einem Gebüsch gesprungen mit einem Ästchen in den Armen und einem Tautropfen. Als nächstes wanderten wir durch die Hexenwelt und haben in der Werkstadt, im Hexenwald und dem Hexenschloss Tropfen gefunden. Als wir im Hexenkessel eine Pause machten, haben wir auch dort einen Tropfen erhalten. Auf dem Weg zur Elfenwelt kamen wir am Wunschbrunnen vorbei, und Reres wachen Augen ist ein Tropfen aufgefallen. Da wir Tautropfen sammeln müssen, war unser erster Stopp natürlich das Tautröpfchen. Zu unserer Überraschung gab es einen Tropfen für uns. Wir sind dann noch im Elfenheim vorbeigegangen und haben mit den Elfen gespielt. Als Dank haben wir einen Tropfen erhalten. Im Kindergarten waren wir dann auch noch zum spielen, und haben zu unserer Überraschung einen Tropfen im Gras gesehen. Hier gab es für uns auch einen „Znüni“ (morgendliche Zwischenmahlzeit).

Als wir unsere Tropfen danach zählten waren wir bereits bei 10 Stück angekommen, und machten uns auf den Rückweg. Am Rest des Tages haben wir nichts mehr gemacht, da wir so sehr ermüdet waren. Wir haben uns die toll glitzernden Tröpfchen noch ein paar mal angeschaut, und sind dann eingeschlafen.

Besenflug 1. Stunde

Ich bin sehr aufgeregt, da ich mich schon auf das Besenfliegen gefreut habe, seit ich die Anmeldung für die Schule ausgefüllt habe. Ich habe den zerflederten Schulbesen in der Hand und schaue der Lehrerin bei ihrem Flugmanöver zu. Majoané erklärt mir ganz genau was ich machen sollen, und dann geht es los.

Ich stoße mich auf ihr Kommando vom Boden ab, und schwebe nun ganz knapp über dem Boden. Majoané meint, dass es nicht viel Konzentration braucht, wie wild durch die Luft zu sausen, dass das Schweben an Ort und Stelle schon etwas schwieriger ist. Daher meint sie, ich soll doch einen kleinen Ausflug machen. Ich fliege los, und merke rasch, dass das Vorwärtsfliegen wirklich einfacher ist.

Ich sause über die Grünanlagen, vorbei am Musikzimmer, aus dem schöne Melodien kommen, und genießen den Ausblick in die Ferne.  Als ich wieder neben Majoané lande schaue ich sie freudestrahlend an, und danke ihr für dieses tolle Gefühl.