LUNASTRIA HEXENAKADEMIE

  • Sommerzeit
    10 August, 2025||
15 August, 2025| Amber|

01. Stunde Zauberhafte Wesen

Aurene – Der Sternenrücken

Beschreibung

Aurene ist ein gewaltiges, drachenähnliches Wesen, dessen Schuppen in der Dunkelheit wie ein Sternenhimmel funkeln. Ihre Flügelspannweite kann bis zu dreißig Meter betragen und jede Bewegung lässt ein sanftes, kosmisches Glitzern in der Luft zurück. Ihre kristallfarbenen Augen sollen die Seele durchdringen können und jene, die sie lange ansieht, träumen von fernen Galaxien. Trotz ihrer Größe bewegt sie sich majestätisch und nahezu lautlos.

Magische Fähigkeiten

Der Aurene kann das Licht der Sterne bündeln und in Form schützender Lichtschilde einsetzen, die ganze Dörfer vor Unwettern bewahren. Er besitzt die Gabe, Träume zu beeinflussen, sowohl auf friedliche, als auch auf desaströse Weise. Manche Legenden berichten, er würde verlorene Reisende nachts mit einem leuchtenden Sternenregen nach Hause führen.

Lebensraum: Aurene lebt hoch in den Bergen, dort, wo die Wolken den Himmel berühren. Besonders häufig soll man sie auf der Kristallspitze vom Falkenpass sehen, wenn die Sternenzeit beginnt. Sie baut ihr Nest in Höhlen, deren Wände mit mineralischem Glimmer bedeckt sind. Menschen sehen sie nur selten, da sie den Kontakt meiden, doch sie beobachtet oft aus der Ferne und ist den Menschen friedlich gesinnt.

Feliwisp – Das Nebelkätzchen

Beschreibung

Der Feliwisp ist ein winziges, katzenähnliches Wesen, kaum größer als eine Handfläche, mit seidigem, wolkenweichem Fell. Seine Pfoten hinterlassen keine Spuren und oft glaubt man, er sei nur ein weißer Nebelfetzen, der über den Boden schwebt. Seine Augen schimmern bernsteinfarben und verändern je nach Stimmung sanft ihre Tönung. Wenn er zufrieden ist, rollt er sich zu einer kleinen Kugel zusammen und gibt ein beruhigendes, glockenähnliches Schnurren von sich.

Magische Fähigkeiten

Feliwisp sind keinesfalls so niedlich, wie ihr Äußeres vermuten lässt. Sie können dichten Nebel erschaffen, in dem man sich verirrt und langsam seinen Verstand verliert. Jedoch setzen sie diese Fähigkeit nur ein, wenn man sie reizt, ansonsten sind sie tatsächlich recht süß und verspielt. Nicht viele Hexen halten sie als Gefährten, weil sie recht eigensinnig sind und ihre Wankelmütigkeit als gefährlich gilt.

Lebensraum

Sie bevorzugen feuchte Wälder, moosige Lichtungen oder die Ränder von Seen, wo sich der Morgennebel sammelt. Besonders viele leben im Düsterwald, verborgen zwischen uralten Weiden. Sie leben in kleinen Gruppen und bauen kuschelige Nester aus Moos und Blütenblättern.

Luminara-Motte – Die Mondflüsterin

Beschreibung

Die Luminara-Motte ist ein zartes, schimmerndes Insekt mit Flügeln aus durchscheinendem Silberblau, die im Mondlicht leicht phosphoreszieren. Ihre Fühler sind lang und mit feinen Härchen ausgestattet. Sie bewegt sich lautlos und scheint eher zu gleiten als zu flattern. Bei Tag versteckt sie sich in Blütenkelchen oder zwischen den Blättern von Mondblumen.

Magische Fähigkeiten

Luminaras absorbieren Mondlicht in ihren Flügeln, das sie in ein samtiges Pulver umwandeln, mit dem man Wunden schneller heilen lassen kann. Ihr Flügelschlag erzeugt einen kaum hörbaren Ton, der beruhigend wirkt und selbst wilde Tiere friedlich einschlafen lässt. Manche behaupten, Ihre Anwesenheit gilt als Vorzeichen für eine gute Ernte oder eine glückliche Reise.

Lebensraum

Sie leben vor allem in mondhellen Wiesen und an Waldrändern, wo viele Nachtblumen wachsen. Besonders häufig findet man sie in der Region um Helvik herum, wo das Mondlicht klar und silbern auf den Boden fällt. Ihre Kokons hängen an dünnen Ästen und sind aus einem feinen, glitzernden Faden gewebt. Viele Hexen pflanzen Mondblumen, um die Luminara-Motten in ihre Gärten zu locken.