Lunastria
Hexenakademie
14.06 â 12.07.2026
- Astrolabium Zodiac
Prompt Juni 2026
15.06.2026 um 15:40 Uhr
Das mucksche Quieken đ§ââď¸đ°â¨
Ich watschelte mit meinem Hexenbaby Sumire auf der Hßfte ßber den Stadtplatz von Helvik. Heute stand die aller letzte Prßfung an, und Margareth hatte mir am Morgen wieder einmal bestätigt, wie gesund und frÜhlich mein Pflegekind war.
Allein das lieà mein Hexenherz schon Purzelbäume schlagen.
Doch Margareth wäre nicht Margareth, wenn sie es damit gut sein lieĂe.
âLegYâ, sagte sie mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen, âich habe drei PlĂźschhäschen mit rosa Schleifchen versteckt. Um eure Teamfähigkeit zu prĂźfen, findet sie gemeinsam!â
Sumire quiekte vor Begeisterung und patschte mir zart ins Gesicht. Ich nahm das als: –> Challenge accepted! <–
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Der Stadtplatz war wie immer lebendig, laut und leicht chaotisch. Zwischen den Ständen, den magisch verstärkten Marktschreiern und den KräuterdĂźften tummelte sich alles, was Beine hatte â und ein paar Dinge, die Beine hatten, obwohl sie keine haben sollten.
Ich suchte unter Bänken, hinter Fässern, in Blumenkästen â nichts.
Sumire dagegen starrte ununterbrochen auf den Brunnen.
âOh oh …â murmelte ich.
Aber doch, tatsächlich: Auf dem Brunnenrand thronte ein graues Plßschhäschen mit rosa Schleife, hßbsch drapiert wie ein kleines Brunnenmodel.
Ich beugte mich vor, vorsichtig⌠seeeehr vorsichtig…
Sumire klatschte plĂśtzlich begeistert in die Hände und eine Magiewelle erfĂźllte die Luft â ich verlor das Gleichgewicht.
Platsch!
Ich, triefend vor Nässe, im Brunnen. Sumire oben, lachend. Das Häschen trocken.
Eins zu null fĂźr den Stadtplatz.
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Nach meinem unfreiwilligen Bad stapften wir trĂśpfelnd in die âFlotte Federâ, die beste (und chaotischste) Schreibstube weit und breit. Ăberall lagen Pergamente, Federn, Tintengläser und halbfertige Zauberformeln herum. Der Laden wirkte, als hätte ein Sturm durch eine Bibliothek geweht â und vergessen wieder aufzuräumen.
âSumire, schon eine Idee?â, flĂźsterte ich.
Sumire zeigte sofort auf einen wackelnden Stapel Papier.
âDa drin? Wirklich?â
Ich näherte mich. Knack. Raschel. Wackel-wackel.
Dann rutschte der ganze Stapel in sich zusammen â und heraus kullerte ein graues PlĂźschhäschen mit rosa Schleife wie ein flauschiger Schneeball.
Ich hob es hoch, sah Sumire an und sagte stolz: âZweites Häschen!â
Sumire jubelte â und warf dabei aus Versehen ein Tintenglas um, das eine elegante schwarze Fontäne produzierte.
Bevor die EigentĂźmerin bemerkte, wie sich einige Pergamentrollen schwarz verfärbten, entschieden wir uns zu gehen. Mit einem schwenk meines Zauberstabes befahl ich der Tinte ins Fässchen zurĂźckzuflieĂen.
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Das letzte Häschen â natĂźrlich das schwierigste â sollte in Delaâs Magieladen versteckt sein. Ein Ort, der gleichzeitig faszinierend, chaotisch und leicht unheimlich war. Ăberall gluckerten Tränke, blinkten Kristalle und schwebten Notizzettel in der Luft, die sehr beleidigt reagierten, wenn man sie ignorierte.
Dela begrĂźĂte uns mit einem Grinsen.
âHerzlich Willkommen, mĂśget ihr das finden, was euch hier her getrieben hat!â
Wir suchten zwischen Zauberkräutern, unter Kesseln, hinter Stapeln von Zauberbßchern. Nichts.
Sumire schielte jedoch wiederholt zu einem Regal voller glitzernder Trankfläschchen.
âNein, da ist sicher kein…“
Klong!
Eine Flasche kippte, rollte… und blieb direkt vor einem grauen PlĂźschhäschen mit rosa Schleife liegen, das zwischen zwei Kesselrezepten gequetscht war, als hätte es dort Urlaub gemacht.
âDa ist es!â rief ich.
Doch genau in dem Moment hob Dela das Häschen hoch â und drĂźckte es Sumire auf die Nase.
Quiek! machte das Häschen (dank eines eingebauten Geräuschzaubers).
Und Sumire…
…starrte Dela an…
…mit dem beleidigtsten Hexenbaby-Gesicht, das je im Universum existiert hat.
Lippezittern. Stirnrunzeln. Augen halb geschlossen.
Der Ausdruck sagte eindeutig: âWIE kannst du es wagen, MIR die Nase vollzuquieken?!â
Dela und ich brachen in Gelächter aus.
Sumire drehte demonstrativ den Kopf weg â aber ich sah das heimliche Grinsen an ihrem Mundwinkel.
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Mit drei grauen Plßschhäschen, einem nassen Kleid und einem leicht eingeschnappten, aber glßcklichen Hexenbaby kehrten wir zu Margareth zurßck.
âIhr seid wundervoll zusammenâ, sagte sie. âIhr habt bestanden!â
Sumire machte sofort wieder ein beleidigtes Gesicht â diesmal wegen der Umarmung, die Margareth ihr geben wollte.
Ich seufzte liebevoll.
âAh, mein kleines Drama-Hexchen.â
Und so bestanden wir die letzte Untersuchung â mit drei Häschen, einem kleinen Diva-Baby und einer ordentlichen Portion Chaos.
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