LUNASTRIA HEXENAKADEMIE

27 April, 2026| élodie| , |

Stellt euch einen tropfenförmigen Korpus aus Holz vor.

1. Der Kopf (Headstock) Ganz oben sitzen die Mechaniken. Da die Mandoline acht Saiten hat (immer zwei sind auf den gleichen Ton gestimmt), findet man hier acht Wirbel.

2. Der Hals (Neck) ist schlank und stabil. Auf dem Griffbrett liegen die schmalen Bünde. Da der Hals kürzer ist als bei einer Gitarre, liegen die Töne nah beieinander – perfekt für flinke Finger und schnelle Melodien.

3. Der Korpus (Body) Das Herzstück! Es gibt zwei Hauptformen: die Tropfenform (A-Style) oder die verschnörkelte F-Form mit ihrer kunstvollen Schnecke. Die Decke ist aus Fichtenholz, sie vibriert und verstärkt den Ton. Die Schalllöcher sind entweder klassische runde Löcher oder die eleganten f-Löcher, wie man sie von der Geige kennt.

4. Der Steg (Bridge) & Saitenhalter (Tailpiece) Die Saiten laufen über den Steg, der den Druck auf die Decke überträgt. Ganz unten am Rand des Korpus werden sie im Saitenhalter eingehängt. Dieser ist oft hinter einer Metallabdeckung versteckt.

5. Die Saiten (Chords) Es gibt acht Stahlsaiten in vier Paaren (Chören). Sie sind genau wie bei einer Violine gestimmt: G-D-A-E. Das bedeutet, wenn man Geige spielen kann, findest du dich auf der Mandoline sofort zurecht!