Quest Aufgabe – Elfenlichtung

Zoey atmet freudig die frische Luft auf der Lichtung ein. Es tut gut wieder hier zu sein. Die Ruhe auf der Lichtung tut richtig gut. Zoey fliegt freudig über die Lichtung, landet beim kleinen See und packt ihre Malsachen aus. Konzentriert beginnt sie ihr ein Bild vom See zu malen. Die Zeit verfliegt wie im Flug, als sie hinter sich etwas rascheln hört. Zoey legt den Pinsel auf die Seite und dreht sich um.

Zwischen den Bäumen sieht sie eine Bewegung. „Hallo?“ ruft sie. Die Bewegungen stoppen sofort nach ihrem Ruf. Zoey nimmt all ihren Mut zusammen & hüpft angriffsbereit hinter die Bäume.

„Waaaah!“ .. der Schrei hallt über die Lichtung. Zoey starrt den Kobold an, der sie ebenfalls erschrocken anstarrt. „Erschreck mich doch nicht so“ – der Kobold starrt sie nun vorwurfsvoll an und steht auf. „Hey du hast mich erschreckt“ verteidigt sie sich. „Also was machst du hier? Die Lichtung dürfen eigentlich nur Elfen & in Ausnahmefällen auch Hexen betreten?“

Der Kobold zuckt ertappt zusammen & lässt einen Blütenanhänger fallen. „Hey das ist doch .. der Anhänger den Didi sucht! Warum hast du den geklaut?“ Zoey schnappt sich den Anhänger. „Er glänzt so schön & meine Tochter hat heute Geburtstag, aber wir haben kein schönes Geschenk für sie.“ Er zuckt mit den Schultern, dreht sich um und will gerade gehen als Zoey ihn stoppt. „Warte! Du solltest den Anhänger selber zurückbringen & dich entschuldigen.“ Er überlegt kurz und nickt dann. Zoey sammelt noch schnell ihre Malsachen ein & zusammen besuchen sie Didi. Der Kobold entschuldigt sich bei ihr. Didi nimmt die Entschuldigung an.

Zoey möchte nicht das er so traurig nach Hause geht. Da hat sie eine Idee! „Warte, hier du kannst deiner Tochter mein Bild schenken wenn du möchtest.“
Der Kobold sieht sich das Bild vom See auf der Lichtung an. „Wow, wirklich? Das ist echt schön.“ Zoey nickt. „Danke!“ Der Kobold geht freudig nach Hause.

Regeln & Gesetze – 3. Stunde

Gespannt hören wir der Professorin zu. Als sie uns fragt, wer denn bereits mehr weiß und uns mehr über eine der Regel erzählen kann, zeige ich direkt auf. Die Professorin lächelt mich an & ich stehe auf.

„In der Zeit des Mittelalters war es üblich das Hexen verfolgt und gejagt wurden. Angefangen hat das laut Aufzeichnungen weil einige Hexen versucht hatten, mit den Menschen zusammenzuleben und ihre wahre Identität nicht verborgen haben. Doch Menschen fürchten das Unbekannte und daher wurden die Hexen irgendwann gezielt verfolgt und verbrannt. Natürlich haben sie eher selten „richtige“ Hexen verbrannt, sondern meistens Menschen wo die Bewohner dachten das es sich um Hexen handelt. Die Hexen haben sich gewehrt und irgendwann angefangen sich wieder zu verstecken. Als dann die erste Hexenkönigin ernannt wurde, wurde das Gesetz bestimmt, das man seine wahre Identität nicht preis geben darf. Erlaubt ist dies nur bei ausgewählten Personen, welche davor auch eine Prüfung ablegen müssen. Falls doch mal jemand die wahre Identität herausfindet, gibt es heutzutage auch Zaubersprüche um die Erinnerungen zu manipulieren. Diese Sprüche dürfen aber nur von den Oberhexen verwendet werden und sind auch nur in sehr engen Kreisen bekannt.“

Meine Mitschüler haben wir gespannt zugehört und auch die Professorin wirkt zufrieden. „Sehr gut gemacht Blazey. Kann mir noch jemand genaueres erzählen?“

Quest – Besorge ein Kochbuch

Zusammen mit meiner Elfe Zoey haben wir uns die neuen Aufgaben auf der Aufgabentafel in der großen Halle der Akademie angesehen. Es waren einige interessante Aufgaben dabei – richtig ins Auge gesprungen ist mir aber eine Aufgabe ganz besonders – jemand sucht nach einem ganz speziellen Kochbuch, genauer dem Rezept darin.


Zoey und ich haben beschlossen das Kochbuch zu suchen, immerhin winkt uns ein leckeres Törtchen als Belohnung. Bücher sollten ja bekanntlich alle in der Bibliothek zu finden sein, also machen wir uns gleich auf den Weg dorthin.
Dort angekommen stehen wir etwas unschlüssiges in der riesigen Bibliothek. Wir teilen uns auf und beginnen die Regale durchzuschauen. Die Zeit vergeht wie im Flug, ohne das wir das Buch finden können. Erschöpft setzen wir uns auf eines der Sofas. Langsam ists unglaublich stickig in dem Raum und ich beschließe die Fenster zu öffnen. Mit einem kurzen Zauberspruch öffnen sich alle Fenster und eine frische Brise durchzieht den Raum. Da höre ich ein Buch blättern – so eigenartig das klingt. Ich sehe auf und suche nach der Geräuschquelle. Auf dem Schreibtisch von Majonene liegt ein aufgeschlagenes Buch. Da es recht klein und unauffällig ist, ist es mir gar nicht aufgefallen. Ich schnappe mir das Buch, lese den Einband und drehe mich freudig zu Zoey um. „Sieh mal was ich gefunden habe!“ Ich halte das Buch hoch. Zoey realisiert kurz darauf meinen Erfolg – endlich haben wir das Kochbuch gefunden! Freudig machen wir uns auf den Weg zur Hexenpost und schicken das Buch an die Verwalterin der Aufgabentafel.

Mittsommerfest mit Taka und Thallamere

——- TAKA’S PART:

„Hey Blazey, hey Thallamere! Lasst uns am Besten gemeinsam auf die Suche gehen, dann finden wir die Tautröpfchen bestimmt schnell!“, sage ich während ich eine kleine Karte auf das Blatt Papier vor mir zeichne.
„Also, wir sollten uns aufteilen – eine von uns sollte die Schule absuchen, vielleicht am besten gleich du Blazey – du kannst auch einen Sprung nach Helvik machen! Dann suche ich das Hexenschloss und den Hexenwald ab und du Thallamere schaust dich bei den Elfen und Hexenbabies um. Seid ihr damit einverstanden?“ Während ich den Plan aushecke, kreise ich die Bereiche um den Campus ein, tippe auf die Kreise und zeige mit meinem Stift auf Blazey und Thallamere.
„Danach treffen wir uns hier, bei der Hexenpost!! Auf gehts!“

Ich schaue meinen Freundinnen noch kurz hinterher, während sie sich auf den Weg machen und nicke Shasha und Leha zu und wir gehen zum Hexenschloss.

Da es noch so früh ist, sieht man die wunderschönen Blumenwiesen noch ganz unberührt. Shasha und Leha haben zuletzt das Fliegen geübt, sodass sie sich schnell auf die Suche nach Tautröpfchen machen. Ich bin aber ganz fasziniert von den wunderschönen Blumen und konzentriere mich gar nicht auf die Suche. Erst als ich Shasha laut rufen höre, verstehe ich, dass die beiden wohl die ersten Tautröpfchen gefunden haben. Ich laufe zu ihnen herüber und hole ein kleines Glasgefäß heraus. „Wow! Danke ihr beiden, das ging ja schnell!“, lobe ich die beiden und versuche vorsichtig die Tröpfchen aufzufangen.
Nachdem die ersten Tröpfchen so leicht zu finden waren machen wir uns auf dem Weg zum Wald, aber entscheiden uns noch einen Abstecher zur Manaquelle zu machen.

Dort angekommen sehen wir schon die Dämpfe der heißen Quellen und einige Schülerinnen, die dort etwas Mana auftanken und sich unterhalten. Irgendwie würde ich auch gerne eine Pause machen aber ich weiß ich habe einen Auftrag und ich kann Thallamere und Blazey nicht enttäuschen, also suche ich konzentriert nach den Tautröpfchen. Und nach kurzer Zeit sehe ich sie schon an einem Blatt neben den Quellen. Ich hole mein Gläschen und fülle auch die Tröpfchen ein. Die beiden Elfen haben Freya und Lily entdeckt und unterhalten sich gerade, während ich zu ihnen zurückkomme und mit dem Gläschen winke. „Hallo ihr beiden! Leider müssen wir gleich wieder weg, weil wir noch nach Tautröpfchen suchen! Verabschiedet euch bitte!“ Die Elfen umarmen sich und dann sind wir auch schon wieder auf unserem Weg.
Der Weg zum Hexenwald ist ziemlich lang und auch etwas langweilig, deshalb schlage ich vor dass wir ein Spiel spielen. Da die Elfen noch nicht so gut im Fliegen sind, setzen sie sich nach einer Weile auf meine Schultern und rasten dort.
Am Eingang zum Wald entdecken wir sofort die Tautröpfchen – was für eine Erleichterung. Der Wald ist für mich immer noch ein bisschen gruselig und ich freue mich, dass ich nicht zu weit hinein muss. Die Tröpfchen sind schnell verstaut und wir setzen uns etwas vom Wald entfernt für eine kurze Pause in die Wiese. Ich gebe den beiden Elfen einen kleinen Snack und ich trinke etwas, damit wir uns erholen können.
Ich frage mich, wie es bei den anderen beiden läuft und nach einiger Zeit spazieren wir zurück zur Hexenpost.

——– BLAZEYS PART:

Für das Mittsommerfest werden noch viele zauberhafte Tautröpfchen benötigt, daher wurden wir gebeten früh morgens aufzustehen & diese zu sammeln.

Ich treffe mich morgens komplett müde mit Taka & Thallamere vor dem Turm der Hexenpost. Meine Elfe Zoey liegt schlafend unter meinem Hexenhut, vorsichtig klopfe ich an meinen Hut und wecke sie auf. „Zoey, Zeit zum aufstehen – wir sind da.“ Verschlafen setzt sich Zoey auf meine Schulter.

Kurz darauf sind auch Taka & Thallamere da – ebenfalls mit ihren Elfen. Beide wirken eher mehr schlafend als munter – also genauso wie ich mich fühle. Wir besprechen uns kurz wer wo nach Tautröpfchen sucht & machen uns dann auf den Weg. Taka war noch so lieb und hat mir Kaffee aus dem Cafe mitgebracht – für Thallamere und sich selber gibts leckeren Tee. Der Kaffee rettet mir wirklich den Morgen. Taka übernimmt & unterrichtet uns von ihrem Plan.

Zusammen mit Zoey mache ich mich zuerst auf den Weg Richtung Kräuterkunde. Ich benötige für meine Zaubertränke noch einige Zutaten, daher beginne ich dort zu suchen. Der Kräutergarten ist komplett verlassen um die Uhrzeit. Ich sammle meine Kräuter ein und nebenbei fülle ich auch einige Tautröpfchen mittels Magie in mein Fläschchen. Auch Zoey ist fleißig.

Kurz darauf sind wir auch bereits im Raum für Zaubertränke und sammeln auch dort die Tautröpfchen ein. Kurz danach hänge ich meine gesammelten Kräuter kopfüber zu den anderen Kräutern um sie zu trocknen – mit einem Stift kritzle ich noch meinen Namen auf das Band.

Danach machen wir uns auf den Weg nach Helvik. Da es jetzt nicht mehr so früh ist, sind auch bereits einige Hexen und Elfen unterwegs. Die Geschäfte haben auch in ein paar Minuten geöffnet. Zusammen mit Zoey schaue ich bei Dela vorbei – wenn jemand weiß wo ich hier am Besten noch Tautröpfchen finde – dann sie. „Guten Morgen Frau Dela.“ rufe ich in den leeren Laden nachdem die Türglocke gebimmelt hat. Ich höre kurz Schritte und sehe dann Dela aus dem Hinterzimmer kommen. „Guten Morgen Blazey. Oh und hallo Zoey – wie kann ich euch heute helfen?“ Ich erkläre ihr kurz unsere Mission. Dela lacht und funkelt mich wissend an. „Natürlich weiß ich wo ihr am Besten nach Tautröpfchen sucht – in Majojuna’s Werkstatt!“. „Vielen Dank, Dela!“ Ich mache mich mit Zoey auf den Weg in die Werkstatt. Dort angekommen begrüße ich Majojuna, sehe mir nebenbei die tollen Zauberstäbe und Hexenbesen an und frage sie nach den Tautröpfchen. Sie zeigt mir ihre Werkstatt hinter dem Laden. Das unbehandelte Holz welches sie früh morgens geliefert bekommt, hat meistens noch Blätter, Blüten, Insekten und auch Tautröpfchen mit im Gepäck. Wir sammeln auch diese ein und zusammen machen wir uns auf den Weg zurück zur Hexenpost. Unterwegs kaufe ich uns noch ein leckeres Frühstück im Eintopf und dann folgen wir den Eulen welche fleißig die Post in den Turm der Hexenpost bringen.

Ich sehe Taka bereits von Weitem und winke ihr zu. Zoey fliegt voraus und überreicht Taka unser volles Fläschchen.

——- THALLAMERE’S PART:

Schon gehen Taka und Blazey mit ihren Elfen auf die Suche nach den Tautröpfchen und ich schaue zu wie sie vor unseren Augen immer kleiner werden und in alle Richtungen verschwinden.
„Hm, ich habe Hunger, du auch?“ Nikkô nickt und wir machen uns auf den Weg zum Tautröpfchen. Ich bestelle für Nikkô einen Beerentee und einen Donut. Während sie fröhlich futtert, geh ich nochmal zur Theke um für mich einen Kakao zu bestellen, als ich auf einmal ein Tautröpfchen auf einem Blütenblatt vor mir sehe. Vorsichtig fange ich das Tröpfchen in mein kleines Glastöpchen ein und laufe schnell zurück zu Nikkô um es ihr zu zeigen. Auf einmal ist ihr gar nicht mehr nach Essen zumute und ich lege ein wenig Geld auf den Tisch um für Nikkôs Essen zu bezahlen während wir aus dem Café stürmen.
„Vielleicht hätten wir gleich nach den Tröpfchen suchen sollen,“ denke ich als wir hurtig spazieren gehen, „dann wiederum haben wir das erste Tröpfchen gefunden obwohl wir nicht einmal gesucht haben. Wo wollen wir als nächstes hin?“
Vor uns sehe ich Majolina von der Elfenadoption auf einer Parkbank sitzen. Nikkô und ich sehen uns kurz an. „Denkst du was ich denke?“ Nikkô nickt und ich laufen schnell zur Elfenadoption und sobald wir das Gebäude betreten suche ich nach Pflanzen.
„Gar nicht so einfach.“ Es gibt viel zu viele süße Elfen um sich auf die Pflanzen zu konzentrieren.
Nikkô ist es wohl peinlich, dass ich mit Herzaugen vor den Bettchen stehe und sie zieht an meinem Kragen. „Hast du das Tröpfchen gefunden?“ Sie lässt nicht los und zieht mich weiter bis auch ich das kleine Tröpfchen sehe. „Juhu! Jetzt haben wir schon zwei!“ flüstere ich während ich es mit dem Glastöpchen fange.
Ich winke den Elfen zu bevor wir uns auf die Suche nach dem letzten Tröpfchen machen.
„Zwei von drei, wo sollen wir als nächstes hin?“ Nikkô zieht die Karte heraus die Taka für uns gemacht hat. „Achso, der Kindergarten! Na dann mal los!“

Wir begrüßen Majopon und während ich mit ihr tratsche, macht sich Nikkô auf die Suche nach dem letzten Tröpfchen. Ich schaue immer wieder kurz nach ihr und sehe plötzlich wie die Augen meiner Elfe aufleuchten. „Das muss es sein!“ sage ich laut und Majopon sieht mich schräg an. „Das muss was sein?“ „Oh, ach gar nichts,“ sage ich schnell, „wir haben nur deine Pflanzen bewundert.“ Ich bewege mich langsam zu Nikkô hin, „sind das Orchideen? Wunderschöne Plfanzen, aber sehr zart.“ Schnell sammle ich das letzte Tröpfchen ein und wir verabschieden uns von Majopon.
„Wir haben es geschafft!“ NIkkô und ich schlagen ein und laufen schnell zurück zur Hexenpost wo Taka und Blazey schon auf uns warten.

„Wir haben 3 gefunden!! Schaut!“ Ich ziehe das Glastöpfchen aus meiner Tasche und gebe es Taka.

——- TAKA:

Ich bin froh, dass mein Plan so gut funktioniert hat während mir Blazey und Thallamere die Tautröpfchen überreichen. Wir erzählen uns kurz wo und wie wir den Tau gefunden und aufgesammelt haben und beschließen später noch gemeinsam ein Eis essen zu gehen – als Belohnung sozusagen.

„Ich denke die Hexenkönigin wird sich freuen diese besonderen Tautröpfchen zu bekommen um Heiltränke herzustellen zu können!“, sage ich den beiden, während ich die drei Gefäße in ein Tuch lege und mit einem dünnen Strick zusammenbinde.
Ich rufe eine der Eulen zu mir, damit sie das Paket an die Hexenkönigin überbringen können, aber dabei fällt mir auf, dass da noch ein bisschen Tau an einer Rose im Sonnenschein blitzt. Schnell mache ich das Paket noch einmal auf, nehme wahllos eines der Gefäße heraus und fülle noch einen Tropfen hinein. Ich gebe der Eule das Paket auf den Weg und wir spazieren zum Haupttor der Akademie um die schönen Blumen, die die Hexenschülerinnen zusammengetragen haben zu betrachten.

Ich lade die beiden auf ein Semlor ein und wir unterhalten uns noch lange über das Mittsommerfest, das heute leider zu Ende geht.

Gartenpraxis 5.Stunde

Ich konnte die ganze Nacht kaum ein Auge zutun – heute hab ich eine meiner ersten Prüfungen auf der Akademie.

Zusammen mit Zoey stehe ich nervös vor meiner verwelkten Pflanze. Ich bitte Zoey kurz sich zu setzen, ihr Schweben direkt neben meinem Gesicht macht mich noch nervöser. Sie lässt sich langsam auf den Tisch neben den Topf gleiten.

Zoey ist sehr zuversichtlich, sie hat bereits einige Pflanzen aus ihrem Scheintod geholt. Ich atme tief durch und sage Zoey das wir anfangen können. Zusammen konzentrieren wir uns auf die verwelkte Pflanze. Ich halte meinen Zauberstab spruchbereit über der Pflanze – Zoey hat sich auf den Blumentopfrand gesetzt und hat bereits ihre kleinen Hände auf die Pflanze gerichtet.

Ich sage langsam den Zauberspruch „Palingenese“. Aus meinem Zauberstab kommt eine kleine weiße Kugel und fällt langsam und sachte auf den Topf zu. Zoey verstärkt die kleine Kugel mit ihrer Blütenmagie und sie verschwindet in der Erde. Sekunden später sehe ich den Spross aus der Erde hervorlinsen. Begeistert sehen wir beide zu wie aus dem Spross eine Blume wächst.


Die Blume sprießt fröhlich und es wachsen mehrere kleine blaue Glockenblüten hervor. Sie hat einen leichten blauen Schimmer und duftet herrlich – man nennt diese Pflanze „Nachtflug“. Sie ist recht selten und braucht sehr viele Pflege damit sie nicht verwelkt. Die beiden Prüferhexen sehen sich unser Ergebnis an und lächeln mich dann an. „Sehr gut gemacht ihr Beiden!“ Sie kritzeln sich was auf ihr Notizbrett und ich darf zusammen mit Zoey den Prüfungssaal verlassen.

Helvik Park

Da ich Mahriel und Rexesta noch nicht so gut kenne, dachte ich mir das wir uns heute im Helvik Park treffen könnten. Zoey ist auch mit dabei & gespannt warten wir auf einer schattigen Picknickbank auf die Ankunft der Beiden. Wir beobachten die Hexen und Elfen auf der Picknickwiese – da sollten wir auch bald wieder hin.

Nach einigen Minuten, sehe ich die 4 auf uns zukommen. Wir begrüßen uns herzlich & alle 4 setzen sich zu uns dazu. Rexesta überrascht uns heute mit leckeren, selbstgemachten Onigiri als Jause. Nochmal als Dankeschön für die Hilfe als wir sie kennengelernt haben.

Wir plaudern über alles Mögliche und unsere Elfen spielen derweil im Schatten fangen. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir verstehen uns alle prächtig. Zwischendurch fragen uns die Elfen ob sie ein paar Kekse vom Snack Stand holen dürfen – wir stimmen alle zu und die 3 fliegen mit ein paar Goldmünzen rüber – kurze Zeit später sitzen sie an noch warmen Keksen knabbernd bei uns am Tisch. Wir planen auch ein gemeinsames, großes Picknick in nächster Zeit zu machen – wenn das Wetter nicht so heiß ist wie in den letzten paar Tagen. Bald ist es schon später Nachmittag und wir packen uns alle zusammen und schlendern zusammen retour zur Akademie. Auf dem Heimweg bleiben wir noch kurz bei der Eisdiele stehen und alle bekommen ein leckeres Fruchteis mit Sprenkeln.

Zaubertränke 2. Stunde

Nachdem ich alle Zutaten zusammengesammelt hatte – ich musste bei der Manaquelle nochmals zu Dela’s Shop retour da ich das Fläschchen für das Sternenwasser vergessen hatte – machte ich mich konzentriert ans mischen meines Zaubertranks.

Mittels Zauberspruch entfache ich das Feuer und während ich die Anleitung nochmals lese, lasse ich die einzelnen Zutaten nach der Reihe in den Kessel fliegen. Anfangs ist der Trank eher trüb und wirkt farblos, aber nachdem das blaue Pulver und die blauen Kristalle ein wenig mit köcheln konnten begann der Trank seine Farbe in Richtung blau zu ändern. Nach ungefähr 10 Minuten umrühren und köcheln blickte ich in einen blauen, blubbernden Zaubertrank. Das Zukerlyss Kraut gab dem Trank den wohlriechenden Duft von Waldkräutern.

Die Professorin war zufrieden, gab mir aber noch ein paar Tipps wie der Trank nächstes Mal noch besser wird – aber für den ersten Versuch habe ich mich super geschlagen. Zufrieden fülle ich den Trank in das Fläschchen, hänge ein passendes Label daran und stecke ihn in meine Tasche.