Lunastria
Hexenakademie
- Codex Astraea NEU
- Astrolabium Zodiac
Prompt September 2026
15.09.2026 um 15:00 Uhr
Kunstflug-Finale
Die Sonne stand hoch über dem Flugfeld der Lunastria Akademie, als wir unsere Besen für die finale Prüfung starteten. Phini saß gut gesichert vorne auf der Besenspitze und diente mir mit ihren feinen Elfenflügeln als perfekte Windmesserin. Mein Ziel für heute war klar: Maximale Eleganz, fließende Bewegungen und absolute Kontrolle.
1. Vier gewählte Kunstflugformen
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Der Spiralsinkflug: Eine langgezogene, schraubenförmige Abwärtsspirale. Hierbei verlagert man das Körpergewicht sanft nach innen, während der Besenstiel in einem konstanten Winkel gehalten wird, um ohne Geschwindigkeitsverlust wie ein schwebendes Blatt abzusinken.
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Die Mondlicht-Schleife: Ein klassischer Vertikallooping, bei dem der Besen am höchsten Punkt kurz in der Schwebe verharrt. Die Kunst liegt darin, den Übergang in den Sturzflug so geschmeidig zu gestalten, dass keine Ruckbewegung entsteht.
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Der Kehrtwendekamm: Eine blitzschnelle, flache Drehung um 180 Grad mitten im Vorwärtsflug. Man nutzt den Luftstrom, um den Besen auf die Seite zu kippen und in einer eleganten S-Kurve sofort die Richtung zu wechseln.
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Der Elfenfeen-Gleitflug: Ein waagerechter Kunstflug, bei dem der Besen parallel zum Boden gehalten wird und man durch leichte Haltungswechsel sanft von links nach rechts schwingt, fast so, als würde man auf einer unsichtbaren Welle reiten.
2. Mein Fortschritt & Das Fluggefühl
Wenn ich an meine ersten Flugstunden zurückdenke, ist der Unterschied wie Tag und Nacht:
Am Anfang klammerte ich mich noch verkrampft am Holz fest, und jede Kurve glich eher einem holprigen Zickzackkurs. Heute fühlt sich der Besen wie eine echte Verlängerung meines eigenen Körpers an.
Während der Prüfung gelang mir die Kombination aus dem Spiralsinkflug und dem anschließenden Elfenfeen-Gleitflug so fließend, dass selbst Professorin Jane am Spielfeldrand aufmerksam die Augenbrauen hob.
Um der Kür die Krone aufzusetzen, zogen Phini und ich beim letzten Looping eine kleine magische Glitzerspur nach. Ich schwang meinen Zauberstab in einer geschmeidigen Bewegung und raunte leise:
„Piru piru pam pam piii!“
Ein schweifartiger Ring aus roséfarbenen Funken folgte unserem Flugpfad und rahmte die Mondlicht-Schleife perfekt ein. Ich landete schließlich sanft, aufrecht und ohne den geringsten Wackler auf beiden Füßen.
Die vielen Übungsstunden haben sich ausgezahlt: Der Flug war nicht nur präzise, sondern fühlte sich absolut mühelos und erhaben an!












