LUNASTRIA HEXENAKADEMIE

23 April, 2026| Nerida| , |

An alle: 

Falls ihr den ersten Teil der Gruppenarbeit lesen wollt: Er befindet sich im Tagebuch von élodie. 

Jocunda Sykes ist eine legendäre Langstreckenfliegerin und Pionierin der magischen Luftfahrt. 

Im Jahr 1935 vollbrachte Jocunda das, was die magische Welt bis dahin für eine reine Männerdomäne hielt: Sie überquerte als erste Hexe den Atlantik auf einem Besen. 

Zwar gab es vor ihr bereits Zauberer, die diese Strecke bewältigt hatten, doch Jocunda musste gegen das Vorurteil ankämpfen, dass Frauen der physischen und mentalen Belastung eines mehrtägigen Fluges ohne Pausen nicht gewachsen seien. 

Da sie, wie Élodie beschrieb, aus eher armen Verhältnissen stammte, konnte sie sich keinen schnellen, modernen Rennbesen leisten. Ihr treuer Begleiter war ein Oakshaft 79, ein Besen, der so klobig war, dass er eher wie ein fliegender Baumstamm wirkte. 

Er war berüchtigt für seinen umständlich großen Kreis beim Wenden, aber er besaß eine unzerstörbare Stabilität bei Sturmböen.

Während der Überquerung musste sie nicht nur gegen den Schlafmangel kämpfen, sondern auch gegen die extreme Kälte. In dieser Zeit optimierte sie den heute standardmäßigen „Wärmezauber“, um ihre Knie und Hände vor dem Erfrieren zu schützen – eine Erfindung, die sie aus purer Notwendigkeit machte und die heute jeder Langstreckenflieger nutzt. 

Wie élodie habe ich Jocunda gewählt, weil sie bewies, dass die magische Luftfahrt keine reine Männersache ist. Zudem hat sie bewiesen, dass Technik und Vorbereitung wichtiger sind als purer Speed. 

Nach ihrem Rekordflug nutzte sie ihren Ruhm, um als Sicherheitsberaterin für Besenhersteller zu arbeiten. Viele der Sicherheitsvorkehrungen an modernen Reisebesen gehen auf ihre Berichte über u.a Turbulenzen zurück.