Nach den Übungen heute mit Freya fühlt Shasha sich gestärkt und sicher, dass sie es auch schafft nicht nur Pflanzen zu heilen, sondern auch Tiere. Sie hat sich heute Morgen noch große Sorgen vor dieser Stunde gemacht, aber gut ausgerüstet und mit dem Gefühl von Stolz stellt sie sich diesmal vor Fari.

Fari begrüßt sie und erklärt ihr, wie die heutige Stunde ablaufen wird: „Wie ich dir schon beim letzten Mal erklärt habe, wirst du heute ein Lebewesen heilen. Keine Sorge, es geht ihr gut, sie ist heute nur beim Spielen gestürzt und hat ein aufgeschürftes Knie.“ „Sie?“, fragt Shasha ungläubig, „ich dachte es wäre ein Tier!“ „Nein, nein, es ist eines unserer Hexenbabies. Aber keine Sorge, ich stehe hinter dir und beobachte jeden deiner Schritte! Sag mir Bescheid, wenn du loslegen möchtest!“, sagt Fari unschuldig.

Shasha holt sofort eines der Bücher und liest nach welcher Zauberspruch es genau sein muss und welche Kräuter gebraucht werden. Als, sie ihre Notizen noch einmal durchgesehen hat, spricht sie wieder mit Fari und erzählt ihr, dass man Recila braucht und ob sie hier etwas davon hätte. 

Natürlich hat Fari genau das Richtige für diese Stunde und reicht ihr das Pulver vom getrockneten Kraut, bevor sie vorausfliegt um ihr Arwen vorzustellen. Die kleine Arwen sitzt auf einem kleinen Sessel und isst gerade ein Stück Wassermelone, das sie zum Trösten von ihrer Kindergärtnerin bekommen hat. Shasha fliegt zu ihr und schwebt vor ihrem Gesicht. Da sie noch nicht genug Sprache gelernt hat, versucht sie mit ihren kleinen Armen und dem Kraut zu erklären was sie vor hat. Sie fliegt zu ihrem Knie und Arwen verdeckt es vorsichtig mit ihren kleinen Händen.


Shasha legt ihre Hände darauf und zeigt Arwen, dass sie ihr nicht wehtun möchte. Sie fliegt an den kleinen Tisch und nimmt das Säckchen in dem das Pulver ist in die Hand. Vorsichtig fliegt sie zu Arwens Gesicht und öffnet es, damit sie daran schnuppern kann. 
Das Kraut riecht süß und Arwen entspannt sich ein wenig. Shasha fliegt wieder zu ihrem Knie herunter und diesmal schaut ihr Arwen nur zu, anstatt sie davon abzuhalten. Die Elfe nimmt etwas Pulver auf ihre Hand und verteilt es sehr vorsichtig auf dem Knie. Sie spricht den Zauberspruch „Shifa, shifa, alshir!“ und konzentriert sich genau auf die Wunde.Schon als sie das letzte Wort ausgesprochen hat beginnt das Kraut zu glitzern und die Wunde sich langsam zu schließen. Ein süßer Geruch steigt ihr in die Nase und sie hält ein Nießen zurück. Nach kurzer Zeit sinkt Shasha erschöpft zu Boden und Fari fliegt zu ihr herab. 

„Gut gemacht! Ich weiß das war eine schwierige Prüfung, aber ich wusste du schaffst es!“ Arwen muss plötzlich wegen dem ganzen Pulver nießen und bringt sich damit selbst zum Lachen. Das bringt auch Shasha und Fari zum Lachen und die beiden fliegen fröhlich zurück zur Elfenschule. 

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