Elfenlichtung

Shasha langweilt sich bei dieser Hitze im Zimmer unendlich und will etwas Spannendes erleben, bevor sie sich wieder einem Elfenkurs stellt. Es ist auch viel zu heiß um etwas Neues zu lernen. Sie freut sich deshalb als Taka sich beschließt sie heute bei der Elfenlichtung abzugeben.
Dort angekommen sieht sie schon die anderen Elfen herumschwirren. Die scheinen echt viel Spaß zu haben und gleich fühlt sich die Hitze nicht mehr so erdrückend an. Schon gleich sieht sie ihre zwei neuen Freundinnen Nikkô und Phy. Bisher hatten sie noch nicht Zeit sich viel miteinander zu unterhalten. Sie winkt Taka noch einmal zu und dann fliegt sie schon los.
Die anderen beiden sind gerade sehr konzentrier auf der Suche nach etwas. Zuerst traut sich Shasha nicht nachfragen, was die beiden machen, aber sie will natürlich mitmachen, deshalb räuspert sie sich und fragt: „Habt ihr beide etwas verloren?“
Die beiden waren zu konzentriert um Shasha überhaupt zu sehen deshalb sind sie ganz schön verwirrt als sie die Frage hören. Nikkô antwortet Shasha „Aber nein, wir suchen Elfenbeeren!“

„Genau!“, stimmt ihr Phy zu, „Angeblich gibt es hier superleckere Elfenbeeren und wir such gerade welche. Willst du mitmachen?“ Das lässt sich Shasha nicht zweimal sagen, denn Elfenbeeren gehören zu ihren Lieblingsspeisen. „Aber klar! Wisst ihr worauf wir achten müssen?“
Die beiden zucken ihre Schultern und Shasha muss auch zugeben „Ich leider auch nicht, aber das machen wir schon!“, sagt sie den beiden aufmunternd.
Gemeinsam machen die drei sich auf den Weg und untersuchen jeden Busch und jeden Baum. Sie wissen nicht genau ob die Beeren auf Bäumen oder Büschen wachsen, deshalb wollen sie nichts auslassen. Dann plötzlich entdeckt Phy ein Elfenbäumchen und ruft die beiden anderen zu sich! „Schaut! Dort!“, flüstert sie den beiden zu, als sie endlich da sind. Vor ihnen rankt sich ein Bäumchen empor und an jedem seiner Äste sind mehrere kleine Elfenbeeren zu finden. Die Elfen haben den Jackpot geknackt und jede schnappt sich eine Beere und fängt gleich an zu mampfen. Die saftigen Beeren schmecken in der Hitze gleich noch viel besser.

Nikkô hat die Idee für die anderen Elfen auch noch ein paar mitzunehmen, aber sie wissen nicht genau wie. Sie können kaum mehr als 2 Elfenbeeren in ihren kleinen Händen halten. Phy schaut sich etwas in der Umgebung um und entdeckt die großen Blätter der angrenzenden Bäume. Sie erklärt den beiden ihren Plan: „Wenn wir es schaffen die Blätter aneinander zu binden, dann könnten wir eine Art Sack oder Tasche basteln!“ „Wow! Das ist eine großartige Idee“, jubelt Shasha und fliegt sogleich zu den Bäumen. Zu dritt schaffen sie es ein paar der Blätter zu sammeln und machen sich ans aneinander binden. Sogleich ist eine kleine Tasche gebastelt, die bestimmt um die 10 Beeren halten kann. Sie sammeln die Beeren ein und mühsam schleppen sie sie zu den anderen Elfen, die gerade auf der Elfenlichtung sind.

Mittsommerfest mit Thallamere und Blazey

——- TAKA’S PART:

„Hey Blazey, hey Thallamere! Lasst uns am Besten gemeinsam auf die Suche gehen, dann finden wir die Tautröpfchen bestimmt schnell!“, sage ich während ich eine kleine Karte auf das Blatt Papier vor mir zeichne.
„Also, wir sollten uns aufteilen – eine von uns sollte die Schule absuchen, vielleicht am besten gleich du Blazey – du kannst auch einen Sprung nach Helvik machen! Dann suche ich das Hexenschloss und den Hexenwald ab und du Thallamere schaust dich bei den Elfen und Hexenbabies um. Seid ihr damit einverstanden?“ Während ich den Plan aushecke, kreise ich die Bereiche um den Campus ein, tippe auf die Kreise und zeige mit meinem Stift auf Blazey und Thallamere.
„Danach treffen wir uns hier, bei der Hexenpost!! Auf gehts!“

Ich schaue meinen Freundinnen noch kurz hinterher, während sie sich auf den Weg machen und nicke Shasha und Leha zu und wir gehen zum Hexenschloss.

Da es noch so früh ist, sieht man die wunderschönen Blumenwiesen noch ganz unberührt. Shasha und Leha haben zuletzt das Fliegen geübt, sodass sie sich schnell auf die Suche nach Tautröpfchen machen. Ich bin aber ganz fasziniert von den wunderschönen Blumen und konzentriere mich gar nicht auf die Suche. Erst als ich Shasha laut rufen höre, verstehe ich, dass die beiden wohl die ersten Tautröpfchen gefunden haben. Ich laufe zu ihnen herüber und hole ein kleines Glasgefäß heraus. „Wow! Danke ihr beiden, das ging ja schnell!“, lobe ich die beiden und versuche vorsichtig die Tröpfchen aufzufangen.
Nachdem die ersten Tröpfchen so leicht zu finden waren machen wir uns auf dem Weg zum Wald, aber entscheiden uns noch einen Abstecher zur Manaquelle zu machen.

Dort angekommen sehen wir schon die Dämpfe der heißen Quellen und einige Schülerinnen, die dort etwas Mana auftanken und sich unterhalten. Irgendwie würde ich auch gerne eine Pause machen aber ich weiß ich habe einen Auftrag und ich kann Thallamere und Blazey nicht enttäuschen, also suche ich konzentriert nach den Tautröpfchen. Und nach kurzer Zeit sehe ich sie schon an einem Blatt neben den Quellen. Ich hole mein Gläschen und fülle auch die Tröpfchen ein. Die beiden Elfen haben Freya und Lily entdeckt und unterhalten sich gerade, während ich zu ihnen zurückkomme und mit dem Gläschen winke. „Hallo ihr beiden! Leider müssen wir gleich wieder weg, weil wir noch nach Tautröpfchen suchen! Verabschiedet euch bitte!“ Die Elfen umarmen sich und dann sind wir auch schon wieder auf unserem Weg.
Der Weg zum Hexenwald ist ziemlich lang und auch etwas langweilig, deshalb schlage ich vor dass wir ein Spiel spielen. Da die Elfen noch nicht so gut im Fliegen sind, setzen sie sich nach einer Weile auf meine Schultern und rasten dort.
Am Eingang zum Wald entdecken wir sofort die Tautröpfchen – was für eine Erleichterung. Der Wald ist für mich immer noch ein bisschen gruselig und ich freue mich, dass ich nicht zu weit hinein muss. Die Tröpfchen sind schnell verstaut und wir setzen uns etwas vom Wald entfernt für eine kurze Pause in die Wiese. Ich gebe den beiden Elfen einen kleinen Snack und ich trinke etwas, damit wir uns erholen können.
Ich frage mich, wie es bei den anderen beiden läuft und nach einiger Zeit spazieren wir zurück zur Hexenpost.

——– BLAZEYS PART:

Für das Mittsommerfest werden noch viele zauberhafte Tautröpfchen benötigt, daher wurden wir gebeten früh morgens aufzustehen & diese zu sammeln.

Ich treffe mich morgens komplett müde mit Taka & Thallamere vor dem Turm der Hexenpost. Meine Elfe Zoey liegt schlafend unter meinem Hexenhut, vorsichtig klopfe ich an meinen Hut und wecke sie auf. „Zoey, Zeit zum aufstehen – wir sind da.“ Verschlafen setzt sich Zoey auf meine Schulter.

Kurz darauf sind auch Taka & Thallamere da – ebenfalls mit ihren Elfen. Beide wirken eher mehr schlafend als munter – also genauso wie ich mich fühle. Wir besprechen uns kurz wer wo nach Tautröpfchen sucht & machen uns dann auf den Weg. Taka war noch so lieb und hat mir Kaffee aus dem Cafe mitgebracht – für Thallamere und sich selber gibts leckeren Tee. Der Kaffee rettet mir wirklich den Morgen. Taka übernimmt & unterrichtet uns von ihrem Plan.

Zusammen mit Zoey mache ich mich zuerst auf den Weg Richtung Kräuterkunde. Ich benötige für meine Zaubertränke noch einige Zutaten, daher beginne ich dort zu suchen. Der Kräutergarten ist komplett verlassen um die Uhrzeit. Ich sammle meine Kräuter ein und nebenbei fülle ich auch einige Tautröpfchen mittels Magie in mein Fläschchen. Auch Zoey ist fleißig.

Kurz darauf sind wir auch bereits im Raum für Zaubertränke und sammeln auch dort die Tautröpfchen ein. Kurz danach hänge ich meine gesammelten Kräuter kopfüber zu den anderen Kräutern um sie zu trocknen – mit einem Stift kritzle ich noch meinen Namen auf das Band.

Danach machen wir uns auf den Weg nach Helvik. Da es jetzt nicht mehr so früh ist, sind auch bereits einige Hexen und Elfen unterwegs. Die Geschäfte haben auch in ein paar Minuten geöffnet. Zusammen mit Zoey schaue ich bei Dela vorbei – wenn jemand weiß wo ich hier am Besten noch Tautröpfchen finde – dann sie. „Guten Morgen Frau Dela.“ rufe ich in den leeren Laden nachdem die Türglocke gebimmelt hat. Ich höre kurz Schritte und sehe dann Dela aus dem Hinterzimmer kommen. „Guten Morgen Blazey. Oh und hallo Zoey – wie kann ich euch heute helfen?“ Ich erkläre ihr kurz unsere Mission. Dela lacht und funkelt mich wissend an. „Natürlich weiß ich wo ihr am Besten nach Tautröpfchen sucht – in Majojuna’s Werkstatt!“. „Vielen Dank, Dela!“ Ich mache mich mit Zoey auf den Weg in die Werkstatt. Dort angekommen begrüße ich Majojuna, sehe mir nebenbei die tollen Zauberstäbe und Hexenbesen an und frage sie nach den Tautröpfchen. Sie zeigt mir ihre Werkstatt hinter dem Laden. Das unbehandelte Holz welches sie früh morgens geliefert bekommt, hat meistens noch Blätter, Blüten, Insekten und auch Tautröpfchen mit im Gepäck. Wir sammeln auch diese ein und zusammen machen wir uns auf den Weg zurück zur Hexenpost. Unterwegs kaufe ich uns noch ein leckeres Frühstück im Eintopf und dann folgen wir den Eulen welche fleißig die Post in den Turm der Hexenpost bringen.

Ich sehe Taka bereits von Weitem und winke ihr zu. Zoey fliegt voraus und überreicht Taka unser volles Fläschchen.

——- THALLAMERE’S PART:

Schon gehen Taka und Blazey mit ihren Elfen auf die Suche nach den Tautröpfchen und ich schaue zu wie sie vor unseren Augen immer kleiner werden und in alle Richtungen verschwinden.
„Hm, ich habe Hunger, du auch?“ Nikkô nickt und wir machen uns auf den Weg zum Tautröpfchen. Ich bestelle für Nikkô einen Beerentee und einen Donut. Während sie fröhlich futtert, geh ich nochmal zur Theke um für mich einen Kakao zu bestellen, als ich auf einmal ein Tautröpfchen auf einem Blütenblatt vor mir sehe. Vorsichtig fange ich das Tröpfchen in mein kleines Glastöpchen ein und laufe schnell zurück zu Nikkô um es ihr zu zeigen. Auf einmal ist ihr gar nicht mehr nach Essen zumute und ich lege ein wenig Geld auf den Tisch um für Nikkôs Essen zu bezahlen während wir aus dem Café stürmen.
„Vielleicht hätten wir gleich nach den Tröpfchen suchen sollen,“ denke ich als wir hurtig spazieren gehen, „dann wiederum haben wir das erste Tröpfchen gefunden obwohl wir nicht einmal gesucht haben. Wo wollen wir als nächstes hin?“
Vor uns sehe ich Majolina von der Elfenadoption auf einer Parkbank sitzen. Nikkô und ich sehen uns kurz an. „Denkst du was ich denke?“ Nikkô nickt und ich laufen schnell zur Elfenadoption und sobald wir das Gebäude betreten suche ich nach Pflanzen.
„Gar nicht so einfach.“ Es gibt viel zu viele süße Elfen um sich auf die Pflanzen zu konzentrieren.
Nikkô ist es wohl peinlich, dass ich mit Herzaugen vor den Bettchen stehe und sie zieht an meinem Kragen. „Hast du das Tröpfchen gefunden?“ Sie lässt nicht los und zieht mich weiter bis auch ich das kleine Tröpfchen sehe. „Juhu! Jetzt haben wir schon zwei!“ flüstere ich während ich es mit dem Glastöpchen fange.
Ich winke den Elfen zu bevor wir uns auf die Suche nach dem letzten Tröpfchen machen.
„Zwei von drei, wo sollen wir als nächstes hin?“ Nikkô zieht die Karte heraus die Taka für uns gemacht hat. „Achso, der Kindergarten! Na dann mal los!“

Wir begrüßen Majopon und während ich mit ihr tratsche, macht sich Nikkô auf die Suche nach dem letzten Tröpfchen. Ich schaue immer wieder kurz nach ihr und sehe plötzlich wie die Augen meiner Elfe aufleuchten. „Das muss es sein!“ sage ich laut und Majopon sieht mich schräg an. „Das muss was sein?“ „Oh, ach gar nichts,“ sage ich schnell, „wir haben nur deine Pflanzen bewundert.“ Ich bewege mich langsam zu Nikkô hin, „sind das Orchideen? Wunderschöne Plfanzen, aber sehr zart.“ Schnell sammle ich das letzte Tröpfchen ein und wir verabschieden uns von Majopon.
„Wir haben es geschafft!“ NIkkô und ich schlagen ein und laufen schnell zurück zur Hexenpost wo Taka und Blazey schon auf uns warten.

„Wir haben 3 gefunden!! Schaut!“ Ich ziehe das Glastöpfchen aus meiner Tasche und gebe es Taka.

——- TAKA:

Ich bin froh, dass mein Plan so gut funktioniert hat während mir Blazey und Thallamere die Tautröpfchen überreichen. Wir erzählen uns kurz wo und wie wir den Tau gefunden und aufgesammelt haben und beschließen später noch gemeinsam ein Eis essen zu gehen – als Belohnung sozusagen.

„Ich denke die Hexenkönigin wird sich freuen diese besonderen Tautröpfchen zu bekommen um Heiltränke herzustellen zu können!“, sage ich den beiden, während ich die drei Gefäße in ein Tuch lege und mit einem dünnen Strick zusammenbinde.
Ich rufe eine der Eulen zu mir, damit sie das Paket an die Hexenkönigin überbringen können, aber dabei fällt mir auf, dass da noch ein bisschen Tau an einer Rose im Sonnenschein blitzt. Schnell mache ich das Paket noch einmal auf, nehme wahllos eines der Gefäße heraus und fülle noch einen Tropfen hinein. Ich gebe der Eule das Paket auf den Weg und wir spazieren zum Haupttor der Akademie um die schönen Blumen, die die Hexenschülerinnen zusammengetragen haben zu betrachten.

Ich lade die beiden auf ein Semlor ein und wir unterhalten uns noch lange über das Mittsommerfest, das heute leider zu Ende geht.

Elfenschule – Fliegen

Nach dem Urlaub, den Shasha mit Taka verbracht hat, fühlt sie sich etwas müde und freut sich eigentlich so gar nicht auf die Schule. Taka muss sie mit ihrem Lieblingssnack dazu überreden, sich für die Schule fertig zu machen. „Wenn ihr beide heute zurück kommt, verspreche ich euch holen wir uns ein Beereneis!“ Mit dem Ausblick auf ein leckeres Beereneis macht Shasha sich also fertig und fliegt gemeinsam mit Leha zur Elfenschule. Das Fliegen dorthin war ziemlich anstrengend und sie mussten viele Pausen machen. Deshalb entschließen sie sich heute das Fliegen zu lernen.

Fari lächelt den beiden müden Elfen zu, sobald sie die Schule erreicht haben und fragt sie was sie heute lernen möchten. Die beiden erzählen ihr von ihrer anstrengenden Reise und sie bringt sogleich ein Buch für die beiden nach vorne. „Zuerst müsst ihr euch die Theorie dazu ansehen, sie ist zum Glück nicht sehr lang und ich bin sicher, ihr versteht sie schnell. Danach machen wir ein paar Übungen, damit ihr nicht so schnell müde werdet.“ Die beiden schnappen sich das Buch und setzen sich an einen Tisch. Als Shasha umblättern will, hält sie Leha ab und bittet sie noch etwas zu warten.

Damit sie beide gleich schnell voran kommen, liest Shasha den Text also vor: „Zu Beginn erfordert das richtige Schweben und Fliegen viel Konzentration, aber mit Übung und den richtigen Positionen kann jede Elfe bald ohne müde zu werden lange Strecken fliegen.“ Als sie mit den Theorien fertig sind, fliegen sie zu Fari und bitten sie zu erklären, was denn die richtigen Positionen sind. Sie erklärt ihnen 4 Grundpositionen, die für das Schweben wichtig sind und gegen die Ermüdung helfen. „Das sind die ersten 4, beim nächsten Mal lernen wir 2 fortgeschrittene Übungen für das Schweben und dann geht es schon ans Fliegen. Übt diese Positionen abwechselnd, so lange ihr könnt und macht dazwischen bitte unbedingt Pausen!“

Die beiden bedanken sich bei Fari und fliegen langsam aus der Schule heraus. Draußen wartet Taka auf einer Bank mit einem Eis in ihrer linken Hand und zwei weiteren auf dem kleinen Cafétisch. Sie winkt die beiden zu sich und gemeinsam genießen sie das leckere Beereneis.

Hexenkessel

Ich habe gerade meine Prüfung im Musikunterricht bestanden und ich spüre, dass meine Magie irgendwie langsam schwindet. Wie es aussieht habe ich nicht mehr genug Mana. Außerdem brauche ich eine kleine Pause von dem ganzen Schulstress, da kommt mir das gerade Recht! Ich besuche Thallamere und sie stellt mir ihre Elfe vor, sie heißt Nikkô und ich hoffe, dass sie sich gut mit Shasha versteht.

Weil ich so ausgepowert bin bitte ich die beiden mit mir zur Manaquelle zu gehen. Dort angekommen setzen wir uns an eine ruhige Stelle und unterhalten uns über ihre ersten Erfahrungen. Wie es aussieht nimmt sie sich mehr Zeit und wenn ich so an meine Magie denke ist das vielleicht gar keine schlechte Idee!
Ich bitte auch Shasha, dass sie sich ein bisschen mit Nikkô unterhält und ich freue mich, dass die beiden sich direkt mit einander verstehen!

Nach einiger Zeit döse ich ein und als ich wieder aufwache, sehe ich Thallameres Kopf und die beiden Elfen auf meinem Bauch schlafen. Heute ist einfach ein perfekter Tag zu entspannen.

Elfenschule – Blütenheilung

Nach den Übungen heute mit Freya fühlt Shasha sich gestärkt und sicher, dass sie es auch schafft nicht nur Pflanzen zu heilen, sondern auch Tiere. Sie hat sich heute Morgen noch große Sorgen vor dieser Stunde gemacht, aber gut ausgerüstet und mit dem Gefühl von Stolz stellt sie sich diesmal vor Fari.

Fari begrüßt sie und erklärt ihr, wie die heutige Stunde ablaufen wird: „Wie ich dir schon beim letzten Mal erklärt habe, wirst du heute ein Lebewesen heilen. Keine Sorge, es geht ihr gut, sie ist heute nur beim Spielen gestürzt und hat ein aufgeschürftes Knie.“ „Sie?“, fragt Shasha ungläubig, „ich dachte es wäre ein Tier!“ „Nein, nein, es ist eines unserer Hexenbabies. Aber keine Sorge, ich stehe hinter dir und beobachte jeden deiner Schritte! Sag mir Bescheid, wenn du loslegen möchtest!“, sagt Fari unschuldig.

Shasha holt sofort eines der Bücher und liest nach welcher Zauberspruch es genau sein muss und welche Kräuter gebraucht werden. Als, sie ihre Notizen noch einmal durchgesehen hat, spricht sie wieder mit Fari und erzählt ihr, dass man Recila braucht und ob sie hier etwas davon hätte. 

Natürlich hat Fari genau das Richtige für diese Stunde und reicht ihr das Pulver vom getrockneten Kraut, bevor sie vorausfliegt um ihr Arwen vorzustellen. Die kleine Arwen sitzt auf einem kleinen Sessel und isst gerade ein Stück Wassermelone, das sie zum Trösten von ihrer Kindergärtnerin bekommen hat. Shasha fliegt zu ihr und schwebt vor ihrem Gesicht. Da sie noch nicht genug Sprache gelernt hat, versucht sie mit ihren kleinen Armen und dem Kraut zu erklären was sie vor hat. Sie fliegt zu ihrem Knie und Arwen verdeckt es vorsichtig mit ihren kleinen Händen.


Shasha legt ihre Hände darauf und zeigt Arwen, dass sie ihr nicht wehtun möchte. Sie fliegt an den kleinen Tisch und nimmt das Säckchen in dem das Pulver ist in die Hand. Vorsichtig fliegt sie zu Arwens Gesicht und öffnet es, damit sie daran schnuppern kann. 
Das Kraut riecht süß und Arwen entspannt sich ein wenig. Shasha fliegt wieder zu ihrem Knie herunter und diesmal schaut ihr Arwen nur zu, anstatt sie davon abzuhalten. Die Elfe nimmt etwas Pulver auf ihre Hand und verteilt es sehr vorsichtig auf dem Knie. Sie spricht den Zauberspruch „Shifa, shifa, alshir!“ und konzentriert sich genau auf die Wunde.Schon als sie das letzte Wort ausgesprochen hat beginnt das Kraut zu glitzern und die Wunde sich langsam zu schließen. Ein süßer Geruch steigt ihr in die Nase und sie hält ein Nießen zurück. Nach kurzer Zeit sinkt Shasha erschöpft zu Boden und Fari fliegt zu ihr herab. 

„Gut gemacht! Ich weiß das war eine schwierige Prüfung, aber ich wusste du schaffst es!“ Arwen muss plötzlich wegen dem ganzen Pulver nießen und bringt sich damit selbst zum Lachen. Das bringt auch Shasha und Fari zum Lachen und die beiden fliegen fröhlich zurück zur Elfenschule.