Zaubertränke Stunde 6

Zu aller erst nahm ich mir das Korakat. Das Kraut hatte eine dicke Zwiebel und mehrere mittel große, hellgrüne Blätter.
Die Knolle, kam mir schon sehr verdächtig vorn und ich war mir sicher, dass man diese benutzte, anstatt die Blätter. Also entschloss ich sie aufzuschneiden. Dabei rann eine klare Flüssigkeit meinen Arm herunter. Dort wo ich sie berührt hatte fing mein Arm an zu leuchten. Diese Eigenschaft könnte man für einen Trank nutzen, der für Helligkeit sorgen soll.

Als nächstes kam das Louriblatt. Seine Romanen Blätter sahen wunderschön aus. Ich Biss vorsichtig in eine Blüte. Es schmeckte sehr süßlich, ganz zu meinem Erstaunen, denn ich hatte einen bitteren Geschmack erwartet.
Mir wurde sofort wohlig warm im Körper. Bestimmt konnte man einen Trank für kalte Tage herstellen, damit man nicht mehr frieren muss.

Zu guter letzt nahm ich mir das Sternengras. Es hatte leuchtende gelbe Blüten und einen unglaublich beruhigenden Duft. tatsächlich wurde ich sofort schläfrig als ich es einatmeten. Für einen Schlaftrank wäre das sicher sehr hilfreich.

5. Stunde Zaubertränke

Ich schaute mir die Zutatenliste an und machte einen Plan, wie ich mir die Zutaten am sinnvollsten besorgen konnte.
Zuallererst ging ich zu Dela und holte mir die Phiole für das Sternenwasser und das rosa Pulver. Als ich sowieso schon in der Stadt war, kaufte ich auch gleich die beiden Äpfel mit ein. Danach machte ich mich auf in Richtung Wald für die Pilze. Meine Elfe war dabei und konnte mir helfen. Die Funkelhütchen Pilze wuchsen meist in kleinen Höhlen, daher war es perfekt gemacht für Jeje. Sie holte mir schnell die Anzahl die ich brauchte. In der selben Zeit fand ich auch den Marsiken Pilz. Zu guter letzt machten wir uns zur Thermaquelle auf, um das Sternenwasser abzufüllen. Von dort aus gingen wir noch den Suloki Fisch fangen und kehrten dann direkt zurück zum Klassenzimmer.
Ich gab wie es im Rezept stand die Zutaten in den Kessel. Die Pilze musste ich dafür ganz klein hacken. Der Fisch musste vorher entgrätet werden und kam dann auch er gewürfelt hinein. Ich musste den Trank noch ein paar mal umrühren und ab jetzt hieß es lange 24 Stunden warten.

8. Stunde Verteidigung

Ich flog gemeinsam mit Maron zur Menagerie in Helvik. Wir hatten gehört, dass es dort Probleme mit einem der Zauberwesen gab.
Als wir ankamen sahen wir, wie die Hexen aufgeregt hin und her rannten. Wir landeten und fragten was passiert sei. Anscheinend war ein Wolpertinger aus dem Gehege ausgebrochen und rannte nun umher und zerstörte dabei verschiedene Einrichtungen. Der Plan war, ihn mit Hilfe von magischen Netzen wieder einzufangen und zu besänftigen, damit er in sein Habitat zurück gebracht werden konnte.
Wir beschlossen die Hexen zu unterstützen, indem wir das Hex-Hex-Schild um sie formen wollten. So sollten sie vor einer Attacke des Wolpertingers geschützt sein. Gesagt getan. Wir folgten den Spuren der Verwüstung. Dies taten wir bereits im inneren des Schildes, falls er aus einer Ecke angerannt kam, die wir in dem Moment nicht beobachtet hatten. Aber wir fanden ihn bei einem der Imbissständen. Er fiel dabei gerade über ein paar Muffins her. Die Hexen nutzen den Moment in dem er abgelenkt war und fingen ihn mit dem Netz ein. Danach konnte er zügig in sein Gehege gebracht werden. Sie bedankten sich bei uns und wir flogen zurück zur Schule um unsere Berichte zu schreiben.

8. Stunde Verteidigung

Ich benutze meinen Runenstein und erschaffe einen sicheren Bereich für die kleine Elfe. Dort kann sie reinfliegen und wird durch eine Art Barriere vor dem Hund geschützt. Damit der Hund abgelenkt ist und die Elfe in die Barriere huschen kann. zaubere ich ein Stück Steak herbei und lasse es vor seiner Nase herumfliegen. Er fängt an dem Steak hinterher zu jagen und die kleine Elfe fliegt schnell zum Schutzkreis. Sobald sie sich sicher darin befinden, überlasse ich dem Hund das Steak. Die kleine Elfe atmet erleichtert auf und auch der Hund wirkt nun viel entspannter, da er nun gesättigt ist.

Musikunterricht mit Evaluna

Ein unruhiges Getuschel ist im Klassenzimmer zu vernehmen, als die Lehrerin Majolana den Raum betritt. Schon seit den letzten Tagen ist die Anspannung, dank der bevorstehenden Prüfungen, in der Luft zu spüren.
Unruhig rutscht Evaluna auf ihrem Stuhl hin und her und folgt den Schritten von Majolana, welche sich geradewegs zur Tafel begibt. Als diese sich umdreht fällt einen sofort ein dickes Lehrbuch auf, welches sich wohl auf Grund des Eigengewichtes, im Klammergriff der Lehrerin befindet: „Tonleitern und ihre magischen Eigenschaften“, steht in großer Regenbogenschrift darauf.

Majolana geht durch die Gänge und händigt jedem zweiten Schüler ein Notenblatt aus: „Heute übt ihr in Paaren, wie man dank einfacher Tonabfolgen Zaubersprüche verstärken kann.“ Evaluna sieht sich fragend um. Einige der Schülerinnen holen ihr Instrument aus dem Rucksack oder zaubern es herbei. Als ihr Blick durch die Reihen wandert fällt ihr plötzlich eine Schülerin mit weißen Haaren ins Auge. Da diese nicht wie alle anderen, ein Instrument hervorholt. Evaluna steht auf und geht vorsichtig, aber zielstrebig auf sie zu. „Hallo, mein Name ist Evaluna…würdest du mit mir zusammen üben?“ Das Mädchen schaut freundlich auf und nickt ihr zu: „Gerne noch, ich bin Jeanne.“
Majolana winkt die Klasse zusammen, als jeder einen Partner gefunden hat und alle gehen in zweier Reihen nach draußen in den Hof. Dort angekommen demonstriert die Klassenlehrerin ein erstes Beispiel. Mit dem Zauberstab lässt Majolana ein kleines Bäumchen wachsen. „Das ist die normale Variante. Ein einfacher Wachstumszauber“, noch während sie diese Worte ausspricht zaubert sie eine Querflöte herbei und fängt direkt an darauf zu spielen. Daraufhin erscheint ein zweiter Baum. Aber im Vergleich zu dem ersten Zauber funkeln wild Noten durch seine Blätter. Diese wirbeln immer schneller um die Pflanze und beschleunigen ihr Wachstum enorm. Als die Lehrerin mit ihrem Spiel stoppt, kommt auch das Gewächs zum Stillstand. „Seht ihr, der gleiche Zauberspruch, der zweite war jedoch mit einer einfachen Tonabfolge verstärkt.“, lässt sie die Schüler wissen. „nun seid ihr an der Reihe. Zaubert erst einen einfachen Zauberspruch und wendet dann den gleichen Spruch mit Notenmagie an.“, mit diesen Worten begibt sich Majolana an den Rand und beäugt die Schüler aufmerksam, bei ihren Übungen.

Die Schüler hatte mehrere kleine Blumentöpfe vor sich stehen, damit sie den Notenzauber üben konnten. Evaluna und Jeanne standen mit ihren Instrumenten im Schatten des neugewachsenen Baumes. Zu allererst versuchte Evaluna den Zauber. Genau wie Majolana führte sie zuerst ganz normal mit ihrem Zauberstab den Wachstumszauber aus. Die kleine Blume vor ihnen fing an zu wachsen. Danach fing sie an für die zweite Blume auf ihrer Harfe zu spielen. Die Noten tanzten um die Blume herum bis in voller Pracht erblühte. Sie wirkte viel kräftiger und strahlender als die Erste.
Majolana begutachtete das Ergebnis und war sichtlich zufrieden. Gut gelaunt schlenderte sie zur nächsten Gruppe. Nun war Jeanne an der Reihe. Da sie sich auf Runenmagie spezialisiert hat, fing sie an einen Runenkreis auf den Boden zu legen. Dazu nutze sie verschiedene Steine, auf denen sie dann die Runen zeichnete. In die Mitte des Kreises stellte sie ihre Erste Blume. Auch sie führte zunächst ganz normal den Zauber aus. Als die Pflanze fertig gewachsen war, wechselte sie den Topf und holte ihre Blockflöte raus und fing für die zweite Blume an zu spielen. Nach kurzer Zeit stand eine weitere schön strahlende Blume vor ihnen. Beide freuten sich und gaben sich ein „High Five“.
Auch die anderen Schüler schienen erfolgreich gewesen zu sein. Man hörte aufgeregtes Geflüster und hier und da auch ein paar Freudesausrufe.
Majolana stand nun wieder vor der Klasse „So, zum Anschluss der Stunde pflanzen wir eure Blumen noch ein, damit sie schön weiter gedeihen können. Da ja, aber jeder von euch zwei Blumen hat dürft ihr eine mit nach Hause nehmen und euch dort weiter um sie kümmern. Seht es als kleines Andenken an diese Zauberlektion! Und nun los hopp hopp, die nächste Unterrichtseinheit steht gleich an!“

Die Schülerinnen fingen zügig an die Blumen geordnet in ein frisches Beet einzupflanzen. Evaluna und Jeanne hatten sich beide für die strahlende Blume entschieden, um sie mit nach Hause zu nehmen. Nachdem alles erledigt war, lief die Gruppe mit ihren Blumen zum Klassenzimmer zurück und bereiteten sich auf die nächste Stunde vor. Das Klassenzimmer war von einem schönen Blumenduft erfüllt, als die nächste Stunde begann.

Gartenpraxis 10. Stunde

Meine Gruppe startet im Süden der Insel. Wir haben unseren Kräuterratgeber dabei und beschließen erstmal loszulaufen und Ausschau zu halten. In dem Ratgeber steht, dass sie gerne an dunklen Orten wächst. Also beschließen wir im dichten Wald anzufangen zu suchen. Wir sind die Hauptwege abgelaufen, aber auch abseits der Wege. Leider konnten wir dort, bis auf ein paar seltsame Wesen, die wir vorher noch nie gesehen hatten, nicht fündig werden. Da das Suchen uns schon einige Stunden geraubt hatte, beschlossen wir am Strand eine Pause einzulegen.

Wir holten uns Getränke und schauten aufs Meer. Wir sahen einen Sturm auf uns zu ziehen. Schon ein paar Minuten später fing es schrecklich stark an zu Regnen. Wie wir so da saßen, fiel uns eine Höhle in der Bucht auf. Dort konnten wir einen Unterschlupf finden und auch nach dem Kraut schauen. Hoffnung machte ich breit und wir rannten rüber.

Vorsichtig inspizierten wir den Eingang. Mit Hilfe von einem Zauber machten wir uns Licht und gingen tiefer hinein. Und tatsächlich fanden wir dort das Felint-Kraut. Sofort sagten wir unserer Lehrerin bescheid und nahmen das Kraut mit.

Gartenpraxis 7. Stunde

Wir kamen im Schlossgarten an und es gab viel zu tun. Daher teilten wir uns in Gruppen auf. Die einen mähten den Rasen und die anderen pflanzten neue Blumen ein. Am Ende wollten wir dann alles Gießen. Ich war in der Bepflanzungsgruppe. Mit Hilfe von Jeje pflanzten wir mehrere neue Blumenbeete an und sogar ein Blumenlabyrinth.

Am Ende nutze ich meinen Runenstein um einen Schutzzauber über die Blumen zu legen, damit sie nicht von Käfern angefallen werden können. Danach zauberten wir Regen herbei. Damit waren wir fertig für heute.

Häschenmond mit Maron

Nach langem Warten stand endlich das Häschenmond Fest an. Wir alle waren aufgeregt und konnten den besonderen Tag kaum erwarten – auch unsere Elfen schienen nervös, schließlich hatten auch sie etwas für den Tag vorbereitet. Nachdem ich mich umgezogen und mit Jeanne getroffen hatte, schlenderten wir los. Hinter uns flogen Finja und Jeje, die sich aufgeregt unterhielten.

Von weitem konnten wir Stände erkennen, welche herrlich zum Anlass geschmückt waren und allerhand Essen und Aktivitäten bereithielten. Kunstvoll gezeichnete Holzschilder erinnerten an das große Event am Abend, bis dahin wollten wir uns jedoch die Zeit mit anderen Aktivitäten verbringen. Wir sahen nicht nur viele Hexen, sondern trafen auch einige andere Schülerinnen, die freudig und voller guter Laune das Event genossen. Der erste Stand hatte große Hasenohren als Dekoration und bot Kekse in der gleichen Form an. Wir probierten gleich einen und auch die Elfen konnten nicht genug von den Leckereien bekommen. Die nächsten Stände hielten Spiele bereit, von verschiedenen Ausmalbildern (unsere Elfen haben ein kleinen Plüschhasen gewonnen, weil sie so schnell waren!) über ein kleines Labyrinth mit verschiedenen Blumen an jeder Ecke. Ein wahres Spektakel für die Augen und alle Beteiligten.

Bevor es weiter zum Essen ging, hielten wir an einem Glückskarten-Stand an. Wir alle zogen eine Glückskarte, auf der steht, was uns das Jahr über an Glück begleitet. Auf meiner war ein Bild einer Sonne, welches für Glück in der Natur steht. Jeanne hingegen hatte ein Kirschblütenast, welches für Glück in der Liebe steht. Wir werden sehen, wie viel Glück uns erwartet.

Der nächste Stand hingegen hielt keine Kekse, sondern (wer hätte es ahnen können?) Cupcakes bereit. Für das Häschenmond-Event gab es allerhand Köstlichkeiten für Maron – mit Erdbeeren und Zuckerblumen in bunten design. Vanille und Schokoladen-Frosting mit kleinen Zuckerperlen – ein Traum für jeden, der den kleinen Küchlein nicht widerstehen kann. Nachdem wir uns mit reichlich Zucker und Getränke eingedeckt hatten, setzten wir uns auf eine Decke auf dem vorgesehenen Platz. Ein Picknick im freien ist was Schönes – dort plauderten wir noch aufgeregt mit anderen Schülern und die Elfen verschwanden kurz danach, denn das große Event stand bald an.

Wir blieben dort sitzen bis es schließlich langsam zu dämmern begann. Jetzt war es an der Zeit das wir uns zu dem Treffpunkt auf machten. Dafür mussten wir den Wald durchqueren. Damit jeder auch den Weg finden konnte schwebten kleine Flammengeister hoch über dem Weg. Es war ganz leise im Wald, nur ab und zu war ein Flüstern zu hören. Schließlich kamen wir auf einer Lichtung mitten im Wald an. All unsere Elfen bildeten einen großen Kreis über uns. Auch wir stellen uns im Kreis auf und warteten darauf, dass es losging.

Um Mitternacht betraten mehrere Vollhexen die Mitte des Kreises und richteten ihre Stäbe zum Häschenmond empor. Aus den Zauberstäben strömte ihre Magie und verband sich zu einem großen Strahl. Oben am Himmel angekommen entfesselte sich die ganze Kraft und bildete die schönsten Wirbel und Explosionen. Manche verschmolzen zu Bildern andere umrahmten eher das Gesamtbild. Maron und Jeanne beobachteten alles mit strahlenden Augen. Als die Vollhexen fertig waren, schwebten die Elfen empor und vollführten Kunststücke, zauberten zusammen in Formationen, danach schwebten sie zu ihren Hexen. Nun durften auch alle anderen anwesenden Hexen ihren Beitrag leisten. Auch wir hoben unsere Zauberstäbe und entfesselten unsere Magie im Himmel.

Wir feierten weiter bis schließlich der Häschenmond untergegangen war und die Sonne wieder strahlte. Erschöpft aber glücklich machten wir uns mit unseren Elfen auf den Heimweg.