Meine erste Stunde im Schulgarten

Staunend betrete ich den Schulgarten und nehme als erstes sämtliche Gerüche von Blumen und Kräutern wahr. An den bunten Blüten und den dadurch angezogenen Schmetterlinge und Insekten kann ich mich kaum sattsehen. Am Ende der Führung freue ich mich schon sehr darauf, meine eigene kleine Pflanze aus einem Samen zu ziehen.

Lunis erste Musikunterrichtsstunde

Ich wollte endlich mehr über Ihre Violine Lernen und wie man sie benutzt, sowie Noten liest.
Mein erste Aufgabe war es, das Musikbuch aus der Bibliothek auszuleihen.
Nachdem Ich dies geholt hatte, eilte ich schnell zu meiner ersten Musikstunde „gerade noch rechtzeitig geschafft“ sagte ich völlig außer Atem.
Ich setzte mich hin und Professorin Majolana betrat den Raum. Majolana begrüßte uns alle, wir begrüßten sie auch zurück. Ich war noch immer völlig außer Atem und bekam die Wörter gerade noch so raus „G..Guten……Morgen……..Professorin…..Majo……lana“.
Professorin Majolana, erklärte zuerst ein wenig wie Wundervoll doch die Musik ist und was wir alles lernen werden. Sie möchte in der ersten Stunde mit etwas einfachem beginnen, Majolana zeichnete einen Notenschlüssel und 4 Verschiedene Noten an die Tafel. Nun but sie uns drum, ebenfalls den Notenschlüssel, sowie 2 Noten ihrer Wahl aufzuzeichnen. Sie erklärte, das dies die Fundamentalen Bausteine sind womit jede Melodie beginnt.

Ich zeichnete sofort drauf los und hatte meinen spaß dabei, ich war allerdings so schnell fertig das ich ein kleines Daumenkino machte „hihi“
Ich zeigte ihr allerdings nur das letzte Blatt wo die Noten komplett fertig waren. Damit war dann allerdings auch schon die erste Stunde vorbei und ich ging nachhause.

Meine erste Flugstunde

Die erste Flugstunde macht mich nervös – schließlich war ich früher beim „normalen“ Sport schon nicht wirklich gut. Trotzdem fasziniert mich der Gedanke, wie ein Vogel durch die Lüfte gleiten zu können. Der Besen, den Professorin Majoané mir gibt, hat seine besten Tage schon hinter sich, einige Borsten fehlen ganz offensichtlich und der Besenstiel ist auch schon stark abgetragen.

Unsicher nehme ich ihn in die Hand und betrachte ihn. ‚Wir schaffen das schon‘, flüstere ich ihm zu und muss über die Unsinnigkeit meines Monologes schmunzeln. Ich spüre ein Ruckeln in meiner Hand – war das etwa der Besen? Nein, sicher zittere ich nur. Die Professorin gibt die Anweisung, uns den Besen zwischen die Beine zu klemmen und uns nur ganz leicht vom Boden abzustoßen.

Ich schließe meine Augen, atme tief ein und aus und tue, wie mir geheißen. Als ich meine Augen wieder öffne, schwebe ich in der Luft. Mir entfährt ein kleines ‚Oh!‘, bevor mich der Besen sanft wieder zurück auf den Boden geleitet. Wir wiederholen die Übung ein paar Mal und jedes Mal gleite ich höher in die Luft. In meinem Magen bilden sich Schmetterlinge und ich fange an zu lachen.

Nach der Stunde bedanke ich mich leise bei dem Besen und spüre erneut eine Vibration in meiner Hand – vermutlich habe ich mir seine Antwort wohl doch nicht nur eingebildet.

Das Kochbuch

Ich wurde damit beauftragt ein verschollenes Kochbuch zu finden. Als erstes schaue ich natürlich in der Bibliothek vorbei. Die Bibliothekarin sagt mir, dass sie das gesuchte Buch zwar haben, aber es schon einige Monate nicht mehr gesehen haben. Da wo es eingeordnet sein sollte, ist es leider nicht. Ich frage die Bibliothekarin, ob ich ihr helfen könnte, nach dem Buch zu suchen, sie freut sich, und lässt mich in den Teil der Bibliothek wo das Buch sein sollte.
Ich suche schon seit gut 4 Stunden, habe alle Regale durchschaut, aber das Buch bisher noch nicht gefunden. Aus Müdigkeit setze ich mich neben das leere Lesepult und schaue mich nochmals um. Ich habe alle Regale und Zwischenräume durchsucht. Dann fällt es mir auf. Ich habe die Ecke des Lesepultes bisher ausgelassen, da auf dem Pult kein Buch lag. Nun schaue ich mich hier etwas genauer um. Ich sehe auf den ersten Blick nichts. Als ich mich aber auf den Boden lege, um unter die Sitzgelegenheiten zu sehen, strahlt es mich an. Ein braunes Buch, welches sich beim herausziehen als das gesuchte Kochbuch herausstellt. Ich juble auf, sofort werde ich vom Eingang her mit einem „Sshshshhshshshst“ bestraft, da ich zu laut bin.
Mit einem breiten Grinsen gehe ich zurück zu der Bibliothekarin, und zeige ihr das Buch. Sie freut sich, schaue es kurz durch, ob alles okay ist mit dem Buch. Dann gibt sie es mir, und vermerkt, dass ich es ausgeliehen habe.

Lunis erste Hexensprachenstunde

Luni lieh sich das Buch „Sprache“ aus der Bibliothek aus damit sie an der ersten Unterrichtsstunde für die Hexensprache teilnehmen konnte. Ihre erste Aufgabe war es die Runen zu vervollständigen, für Luni war das allerdings ein klacks, da sie sich auch schon in der Menschenwelt mit diesen Runen beschäftigt hatte und in der Letzten Stunde der Hexerei und Zauberei auch schon Runen verwendet hatte.
Sie füllte eifrig das Aufgabenblatt aus und gab es ab. Die restliche Unterrichtsstunde lief ganz gewöhnlich und ohne Probleme ab.

Verteidigung – 5. Stunde

Ich beschwöre kurzerhand wieder ein Luftschild, um mir sämtliche Angriffe, oder wie die kleineren Beschwörungen der Hexen bezeichnet werden sollten, abzuwehren. Da ihre Angriffe recht gleichbleibend sind gewöhne ich mich schnell an ihre Intensität. Es ist zwar eine angespannte Situation, doch das Schild kann ich gut aufrecht halten – auch wenn ich dabei absolut abschalte, was um mich herum geschieht. Meine Mitschüler? Keine Ahnung ob die genau denselben Beschwörungen ausgeliefert werden wie ich. Kleine Funkenregen, Eiskristalle, Ranken die sich durch den Boden bohren – alles wird von meinem Luftschild aufgefangen, und zerplatzt an ihm. Ich fühle mich im Verlauf selbstsicherer und trau es mir sogar zu neben dem Schild noch einen weiteren Zauber anzuwenden: ich zapf etwas von dem Erdelement an und beschwören eine steinerne Wand aus dem Boden, die eine weitere Barriere zwischen mir und einer der mir unbekannten Hexen bildet. Es knackt ein paar Mal laut, doch die bricht mit ihren beschworenen Ranken schließlich durch die Steinmauer. Herausfordernd blickt sie zu mir herüber, verzieht keine Miene, doch ich spüre, dass ihre Ranken mit voller Wucht gegen mein Schutzschild knallen. Immer. Wieder.

Ich fasse mir intuitiv an die Stirn – die andauernden Schläge sorgen für einen stechenden Schmerz. Ich werde nicht drumherum kommen: um ihren Angriffen bis zum Ende standzuhalten muss ich aggressiver vorgehen. Keine Ahnung, wie lange wirklich diese Übung andauern wird, aber ich werde keine vollen zehn Minuten diesen Schmerz aushalten können ohne die Qualität des Schildes verringern zu müssen. Ein Strategiewechsel muss her. Und da ich unter Stress stehe gibt es nur zwei Optionen: Flucht oder Angriff. Ich will meine Prüfung bestehen! Also Angriff!!

Ich schwenk meinen Zauberstab konzentrierter abwärts, sammle all die Erdenergie die ich gefasst bekomme. Wenn sie mit ihren Ranken angreifen kann muss ich sie dort blockieren! Ich spüre ein kribbeln in meinen Fingern, als würden sie durch feinen Sand fahren, und als ich mir sicher bin, mehr kribbeln geht nicht mehr, schiebe ich den Zauberstab schwungvoll von mir fort.

Der Boden unter meinen Füßen bebt kurz auf und hinter meinem Luftschild schießen zarte Ranken hervor, schlingen sich vorbei an den beschworenen Ranken der mir unbekannten Hexe, umschlingen stattdessen diese. Diese wirkt recht gefasst, beobachtet aber haargenau, wie die zarten ranken ihre Beine umschlingen, bis zu ihrer rechten Hand entlangsprießen und ihren Zauberstab umschließen. Da spüre ich das Kribbeln nicht mehr. Verdammt! Meine Unsicherheit scheint man mir anzusehen, denn die Hexe muss mit einem Mal anfangen zu prusten als sie wieder zu mir sieht. Einen kräftigen offensiveren Zauber, neben eine Schildbeschwörung, werde ich wohl noch üben müssen; doch ehe die Dame zum Gegenzauber ausholen kann pfeift ein schriller Ton durch den Raum. Majorun erklärt die Prüfung für beendet. Ich atme erleichtert auf, löse beide Zauber.

Ganz zufrieden bin ich mit meiner Leistung zwar noch nicht, aber zumindest habe ich es geschafft mich konsequent zu schützen. Immerhin weiß ich woran ich weiter üben kann.

Fliegen und entspannen

Nach dem Himawari versucht hat zu fliegen, ich unterstützte sie, so gut es ging, aber wir stellten uns beide nicht so geschickt an, entschieden wir uns dann gemeinsam zum Hexenkessel zu gehen und dort gemeinsam Energie zu tanken.

Besenflug 1. Stunde

Ich bin ziemlich nervös vor meiner ersten Flugstunde, denn ich habe ziemliche Höhenangst und der Schulbesen sieht nicht besonders sicher aus. „Für die erste Stunde heben wir maximal ein Meter vom Dach ab. Ihr werdet diese Teststrecke fliegen um langsam ein Gefühl für das fliegen zu bekommen.“ Wir stellen uns alle in einer Reihe auf, ich bin weit vorne dabei und muss sagen, dass ich darüber froh bin. So habe ich es bald hinter mir. Ich bin gerne mit beiden Füßen auf dem Boden der Tatsachen. Als ich dran komme setze ich mich auf den Boden.

„Clarissa, stoße dich langsam und vorsichtig ab. Du brauchst keine Angst haben, das Dach ist gepolstert, sollte etwas passieren,“ bekomme ich von Majoané zu hören. Ehe ich mich versehe bin ich in der Luft und fliege langsam gerade aus. Nach den ersten paar Metern kommen Wimpel, um die ich im Slalom herum fliegen muss. Dann kommt ein Wendemanöver. Jetzt noch über zwei Stangen drüber, unter zwei drunter her. Geschafft! Mit zitternden Knien steige ich vom Besen. „Gut gemacht fürs erste Mal Clarissa. Ohne Unfall, wenn auch sehr langsam und vorsichtig, aber das ist nicht schlimm.“

Ich freue mich das es doch so gut geklappt hat. Vielleicht werde ich meine Höhenangst doch noch überwinden können.

Quest Aufgabe – Elfenlichtung

Zoey atmet freudig die frische Luft auf der Lichtung ein. Es tut gut wieder hier zu sein. Die Ruhe auf der Lichtung tut richtig gut. Zoey fliegt freudig über die Lichtung, landet beim kleinen See und packt ihre Malsachen aus. Konzentriert beginnt sie ihr ein Bild vom See zu malen. Die Zeit verfliegt wie im Flug, als sie hinter sich etwas rascheln hört. Zoey legt den Pinsel auf die Seite und dreht sich um.

Zwischen den Bäumen sieht sie eine Bewegung. „Hallo?“ ruft sie. Die Bewegungen stoppen sofort nach ihrem Ruf. Zoey nimmt all ihren Mut zusammen & hüpft angriffsbereit hinter die Bäume.

„Waaaah!“ .. der Schrei hallt über die Lichtung. Zoey starrt den Kobold an, der sie ebenfalls erschrocken anstarrt. „Erschreck mich doch nicht so“ – der Kobold starrt sie nun vorwurfsvoll an und steht auf. „Hey du hast mich erschreckt“ verteidigt sie sich. „Also was machst du hier? Die Lichtung dürfen eigentlich nur Elfen & in Ausnahmefällen auch Hexen betreten?“

Der Kobold zuckt ertappt zusammen & lässt einen Blütenanhänger fallen. „Hey das ist doch .. der Anhänger den Didi sucht! Warum hast du den geklaut?“ Zoey schnappt sich den Anhänger. „Er glänzt so schön & meine Tochter hat heute Geburtstag, aber wir haben kein schönes Geschenk für sie.“ Er zuckt mit den Schultern, dreht sich um und will gerade gehen als Zoey ihn stoppt. „Warte! Du solltest den Anhänger selber zurückbringen & dich entschuldigen.“ Er überlegt kurz und nickt dann. Zoey sammelt noch schnell ihre Malsachen ein & zusammen besuchen sie Didi. Der Kobold entschuldigt sich bei ihr. Didi nimmt die Entschuldigung an.

Zoey möchte nicht das er so traurig nach Hause geht. Da hat sie eine Idee! „Warte, hier du kannst deiner Tochter mein Bild schenken wenn du möchtest.“
Der Kobold sieht sich das Bild vom See auf der Lichtung an. „Wow, wirklich? Das ist echt schön.“ Zoey nickt. „Danke!“ Der Kobold geht freudig nach Hause.

Lunis Wuschelkund

Luni freute ich schon auf die dritte Stunde Hexerei und Magie, denn heute wird gelernt wie man Objekte herbeizaubern kann. Ihre erste richtige Zauberei (bis auf die Beschwörung der Elfe natürlich).

Sie hörte aufmerksam zu und lernte wie sie ein magisches Siegel korrekt aufzeichnet und welche Zeichen sie in das Magische Siegel malen muss. Sie hat noch nicht alles ganz genau verstanden aber sie war so aufgeregt und legte direkt los, schnappte sich die Kreide und Zeichnete ein Pentagramm auf den Boden, sowie diese komischen Symbole. Luni stellte sich in die Mitte und fing an ein kleines süßes Plüschtier herbeizuzaubern. „Klein und kuschelig, innen weiß außen bunt, mal wuschig oder auch rund, erscheine vor mir, kleiner süßer HuschelKund“, als Luni diesen Zauberspruch aufsagte fing das Pentagramm an sich zu drehen und zu leuchten, allerdings schien sich Luni nicht richtig konzentriert zu haben, denn statt einem kleinen Stoffhund hielt sie nur die Füllung in den Händen. Sie ging etwas traurig wieder zurück zu ihrem Platz, Stoff immer noch in den Händen.

Majomoni wies Luni auf ihre Fehler hin und was sie hätte besser machen könne. Einerseits hat sie sich nicht richtig Konzentriert, der Zauberspruch wurde von Ihr auch zu leise aufgesagt, aber der größte Fehler ist, dass Luni sich bei dem Letzten Wort versprochen hat.
Luni ging den Spruch nochmal im Kopf durch und bemerkte das sie statt „Kuschelhund“, „HuschelKund“ sagte. Ihr Gesicht lief rot an. Sie legte den Kopf auf den Tisch, Hände über den Kopf und wenn man genau hingesehen hat, konnte man etwas Dampf sehen, denn ihr wurde sehr heiß und lief sehr rot an.