Mein erster Flug auf einem Besen. Eine ganze Woche lang habe ich diesem Ereignis entgegengefiebert, die Bücher gewälzt und mir die Theorie vorgestellt. Fliegen wollte ich schon immer mal. Flugzeuge sind langweilig, aber sich selbst in die Luft zu erheben und sich den Wind um Nase wehen lassen, davon habe ich nur träumen können. Heute ist es soweit. Ich bin aufgeregt und halte den Besen fest in der Hand.

Die Lehrerin gibt noch ein paar letzte Hinweise und gibt das okay dafür, dass wir uns bereit machen können. Ich nehme den Besen zwischen meine Beine und konzentriere mich auf die Magie und das Holz. Dann stoße ich mich vom Boden ab. Ganz langsam steige ich empor und fühle den Nervenkitzel. Langsam lehne ich mich vor und der Besen macht einen schnellen Satz nach vorn. Überrascht reiße ich den Besen zurück und bremse ab. Es ist fantastisch und so aufregend, ich bin neugierig darauf, was ich alles machen kann.

Ich mache einige Schlenker, probiere aus welche Grenzen ich habe, wie es sich anfühlt und langsam werde ich sicherer in meinen Bewegungen. Es macht großen Spaß, ich genieße die Freiheit und die Luft. Doch die Stunde ist viel zu schnell vorbei. Ich lande und lasse den Besen verschwinden. Mit Vorfreude auf die nächste Flugstunde gehe ich aufs Zimmer zurück.

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